RTL kündigte am 19. August kurzfristig die Ausstrahlung einer Investigativ-Reportage an: Eine Recherche des Kölner Medienunternehmens für das Format «stern Investigativ» enthüllte laut Senderangaben Spionageaufträge gegen die CDU und die deutsche Rüstungsindustrie, Angriffe auf kritische Infrastruktur sowie Russlands Geschäft mit rekrutierten Helfern in Deutschland. Journalisten waren dafür ein Jahr undercover. Die stern Investigativ-Reportage «Putins Wegwerfagenten – Die billigen Vollstrecker» war ab eben genanntem Datum bereits um 18:45 Uhr auf RTL+ abrufbar. Zudem zeigte RTL eine erweiterte Version der Reportage gestern am 2. September um 20.15 Uhr im linearen Hauptprogramm.Jene Auswertung bewegte insgesamt nur 0,81 Millionen zum Einschalten, welche einen schlechten Prozentwert in Höhe 3,9 Prozent mit sich führten. Mit Bezug zur jüngeren Zuschauerschaft stand man von der Reichweite relational besser da - sie war in einer Größenordnung von immerhin 0,32 Millionen zu dennoch einstelligen 8,4 Prozent anwesend. Hier ist das gleiche wie bei Joko & Klaas anzumerken: Wegen der Bayern-Partie schalteten wohl mehr Leute das lineare TV ein, was die Relationen etwas verschoben haben dürfte - an einem regulären Abend wäre damit also vielleicht ein zweistelliger Anteil möglich gewesen.
Als Lead-Out fungierte dass klassische «stern TV». Schwächer war das Hallaschka-Magazin in Anbetracht 8,1 Zielgruppen-Prozent (0,20 Millionen 14-49-Jährige) - man musste aber auch gegen den fortschreitenden Spielverlauf der Bayern-Partie ansenden. Bemerkbar gemacht hat sich dieser Umstand auch bei den Leuten über 50, die nur zu 0,70 Millionen und verhaltenen 5,5 Prozent anwesend waren.







München siegt 4:1 in Osnabrück - und über vier Millionen schauen zu
«Lebensretter» kochen noch auf Sparflamme - «Küchenschlacht» nicht

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