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Barth fällt hart

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Seine Revue «Legenden der Comedy» floppte bereits im März - da ist es kein Wunder, dass die Wiederholung auch keinen Blumentopf gewann...

In der Primetime-Show «Legenden der Comedy» präsentiert Mario Barth am 5. März um 20:15 Uhr erstmals Stand-up-Nummern der letzten Jahrzehnte gepaart mit persönlichen Geschichten und Anekdoten. In jeder Sendung begeben sich bekannte Comedy-Gesichter und prominente Comedy-Fans auf Zeitreise: Sie wählen ihre Lieblings-Nummern der deutschen Comedy-Geschichte aus, mit denen die jeweiligen Künstler berühmt geworden sind. Diese Stand-ups werden von den Original-Künstlern noch einmal live performt. Obwohl das skizzierte Konzept mit seiner Premiere im März floppte (5,7 Prozent Zielgruppe/4,5 Prozent gesamt bei maximal 0,89 Millionen), wiederholte RTL die Sendung am gestrigen Samstag, den 18. Juli nochmal.

Schlussendlich kann gesagt werden, dass sich Barth mit einer Leistung zeigte, die wieder nicht zufriedenstellen konnte: Die gestern erzielten Werte von 0,14 Millionen und 6,1 Zielgruppen-Prozent formierten sich deutlich unter Senderschnitt. Was lässt sich nun über die Gesamtquote sagen? Dort fiel die die Bilanz ebenfalls bescheiden aus - lediglich 0,78 Millionen sorgten für einen blassen Marktanteil von 4,8 Prozent, womit also noch nicht einmal die Millionen-Marke drin war.

Bezeichnender Weise lag man damit deutlich hinter dem kleineren Schwestersender VOX, der erneut mit einer Film-Wiederholung punktete: «Fifty Shades of Grey - Befreite Lust»  sicherte sich schön zweistellige 10,5 Zielgruppen-Prozent, wofür allerdings bereits begrenzte 0,23 Millionen langten. Dennoch lag der Streifen damit nach dem Spahn-Brennpunkt im Ersten an vorderster Front.

Am Samstag-Nachmittag ab etwa 16:55 Uhr übertrug die Kölner TV-Station RTL ausnahmsweise mal wieder die «Formel 1». Konkret handelte es sich um das Qualifying zum Grand Prix in Belgien. Immerhin 0,17 Millionen Menschen aus der Zielgruppe interessierten sich letztendlich für das Qualifying. In Marktanteilen gesprochen bedeutet diese moderate Resonanz bereits ein Resultat von vernünftigen 12,6 Prozent bei den Jüngeren. Beim Gesamtpublikum konnten die Rennfahrer mit 0,60 Millionen wenigstens einen mittelmäßigen Wert in Höhe 6,8 Prozent vorweisen. Im Ersten wiederum war bereits zuvor ab 14.00 Uhr Sport vertreten: Optimiert performen konnte die nächste Etappe der «Tour de France» der Männer, die angesichts heiterer 16,7 Prozent (gesamt) durch 1,36 Millionen verbessert abschnitt. Absolut gut sahs auch bei den Jüngeren aus wegen 15,7 Prozent anhand 0,20 Millionen.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/173731
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