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«Lu von Looser»: Drehstart für die zweite Runde

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Die Produktion der zweiten Staffel wird in einer Vier-Tage-Woche gedreht, um eine bessere Vereinbarkeit im Job mit Familie und Privatleben zu ermöglichen.

In diesem Jahr ist das ZDF mit gleich zwei Serien in der Kategorie „Beste Comedy-Serie“ vertreten und darf auf die Auszeichnung hoffen, die im vergangenen Jahr noch verwehrt geblieben ist. Damals musste sich «Lu von Loser» der Netflix-Comedy «Das letzte Wort» geschlagen geben. Dennoch spendierte der Mainzer «Lu von Loser» eine zweite Staffel, deren Dreharbeiten in Köln und Umgebung nun begonnen haben. Erneut werden acht Folgen der Sadcom umgesetzt, die bis Ende September im Kasten sein sollen.

In der Hauptrolle wird erneut Alice Gruia als titelgebende Protagonistin Lu zu sehen sein, die sich zwei Jahre nach der Geburt von Berta wieder neu sortieren muss, da Berta jetzt in die Kita geht und sie plötzlich wieder mehr Zeit hat. Eine große Leere breitet sich aus und die bringt existenzielle Fragen mit sich: Was bin ich eigentlich abgesehen von Bertas Mutter? Wie geht noch mal dieses Dating? Und was war da mit der Musik? Lu spürt: Da will was raus, aber ihre innere Kritikerin ist stärker als je zuvor. Und genügend Ausreden hat sie jetzt immer noch: Sie muss sich ums Geldverdienen kümmern und um nervigen Kram wie Hartz-IV, denn schließlich wohnt sie nicht mehr bei ihrer Mutter. Sie unterrichtet in einer Musikschule, aber es reicht noch nicht. Kindsvater Timo (Jonas Baeck) kommt zweimal die Woche nach Köln. Und auch das reicht nicht.

Neben Gruia, die Regie nach ihren eigenen Drehbüchern führt, und Baeck spielen in weiteren Rollen unter anderem Andrei Viorel Tacu, Josephine Gruia, Maura Herbrand, Martina Eitner-Acheampong und Stefano Bernardin. «Lu von Loser» ist eine TV-Koproduktion von Alice Gruia Produktion und Letterbox Filmproduktion in Koproduktion mit der ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel. Die Produktion wird in einer Vier-Tage-Woche gedreht, um eine bessere Vereinbarkeit im Job mit Familie und Privatleben zu ermöglichen. Ein ähnliches Verfahren wendete auch Readymade Films bei den Dreharbeiten der rbb-Serie «MaPa» an.

Kurz-URL: qmde.de/136715
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