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Zeitnahe Premiere: UFAs Rosenstolz-Doku kommt in die ARD-Mediathek

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An Weihnachten wird der MDR zudem die 90-minütige Doku «Legenden – Rosenstolz» im linearen Fernsehen ausstrahlen.

Im Frühjahr dieses Jahres gründete die Produktionsfirma UFA mit UFA Documentary ein viertes Standbein gegründet. Erste Projekte wie der Film «Sturmfahrt» über den Segler Boris Herrmann, das bei RTL+ erschien, feierten bereits ihren Start. In dieser Woche soll ein weiteres Projekt folgen. Die Ende September angekündigte Rosenstolz-Doku-Serie «Rosenstolz – Liebe ist alles» wird ab Mittwoch, den 8. Dezember in der ARD-Mediathek abrufbar sein. In der vierteiligen Reihe sprechen die Bandmitglieder erstmals seit Auflösung der Gruppe wieder über Aufstiegsträume und Absturzängste, Liebe, Freundschaft und Burnout. Private, noch nie gezeigte Aufnahmen eröffnen einen anderen Blick auf das Leben als Popstar.

«Rosenstolz – Liebe ist alles» ist eine Produktion der UFA Documentary für die ARD-Mediathek im Auftrag des MDR. Für Buch und Regie zeichnet Tim Evers verantwortlich, Produzent ist Marc Lepetit, Producer ist Ütz Fonfara. Ebenfalls am 8. Dezember erscheint der Konzertfilm «Das große Leben», der am 6. Mai 2006 in der Leipziger Arena aufgenommen wurde. Das Konzert steht für zwölf Monate in der ARD-Mediathek auf Abruf bereit.

Auch linear sollen Rosenstolz-Fans unterhalten werden. Der MDR hat für den 26. Dezember ab 21:50 Uhr die 90-minütige Dokumentation «Legenden – Rosenstolz» angekündigt, die sich mit dem Aufstieg und Fall einer Band beschäftigt, die sich aus der Subkultur des Nach-Wende-Berlins bis an die Spitze der Hitparaden spielt.

„Rosenstolz waren Role Model, Wegweiser, Mutmacher und gelebte Diversität, lange bevor das ein Trendwort war. Wenn eine solche Band zehn Jahre nach ihrer Trennung ein Doku-Projekt mit einem Sender machen möchte, dann ist das ein Geschenk. Ich bin sehr dankbar dafür, dass Anna, Peter und Ulf diese Serie mit dem MDR gemacht haben. Jetzt geben wir dieses Geschenk weiter an all diejenigen, die mit Rosenstolz aufgewachsen oder alt geworden sind. Ich bin mir sicher, dass viele Menschen dieses Geschenk lieben werden“, freut sich MDR-Unterhaltungschef Peter Dreckmann.

„Mit AnNa R., Peter Plate und Ulf Sommer zu sprechen ist immer eine wilde Mischung aus Musik, Zeitgeschichte, Humor und viel Gefühl. Unsere Serie und der Film möchten genau das abbilden – für Fans, aber noch viel mehr für solche, die Fans werden könnten und sich auch für diese besondere Zeit der Band interessieren. Regisseur Tim Evers hat mit feinen Fragen nicht nur die Geschichte der Drei erzählt, sondern auch Raum geschaffen, dass Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, Freundinnen und Freunde und Kolleginnen und Kollegen sich über die Band und die Musikerinnen und Musiker äußern können. Am Ende lernt man die Band lieben, die Geschichte dahinter verstehen und fühlt hoffentlich, dass bei Rosenstolz wirklich Liebe alles war“, so Produzent Marc Lepetit.

„Wir wurden immer wieder gefragt, ob wir Interesse an einer Dokumentation über Rosenstolz hätten. Unsere Antwort war immer wieder dieselbe: Nein, denn über uns wurde doch schon alles erzählt. Doch dieses Mal war es anders: Als Marc Lepetit und Tim Evers uns ihre Idee vorstellten, ein Konzept zu verfolgen, welches die Geschichte von Rosenstolz anhand der 90er- und 00er-Jahre im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Veränderungen, die in diesem Land vor sich gingen, erzählt, waren wir sofort überzeugt. Wir verliebten uns so sehr in dieses Projekt, dass wir auf einmal auch Lust hatten, ein aktiver Teil dieser Dokumentation zu sein. Dieses Interview ist das erste gemeinsame seit zwölf Jahren. Es fühlte sich an, wie nach Hause kommen“, wird die Band in einem Statement zitiert.

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