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Russische Filmcrew von der ISS zurückgekehrt

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Zwölf Tage verbrachten die Schauspielerin Julia Peressild und der Regisseur Klim Schipenko auf der Internationalen Raumstation, um Szenen für den Film «Wysow» zu drehen.

Wie schon mit Juri Gagarin im Jahr 1961 gewinnt Russland auch dieses Rennen um das Weltall. Anfang Oktober war erstmals ein Filmteam zur Internationalen Raumstation (ISS) aufgebrochen, um dort einen Film zu drehen. Die russische Schauspielerin Julia Peressild und der Regisseur Klim Schipenko starteten in einer Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ins Weltall, um dort Szenen für den Film mit dem Arbeitstitel «Die Herausforderung» (russisch: «Wysow») zu drehen. Am Sonntagmorgen kehrte die Crew, zu der auch Kosmonaut Oleg Nowitzki gehörte, wieder auf die Erde zurück. Peressild und Schipenko hatten zwölf Tage auf der Raumstation verbracht, um dort zu drehen.

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos, die zusammen mit dem Staatssender Perwy Kanal den Film produziert, twitterte, dass es der Besatzung gut gehe, nachdem sie gelandet war. Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin veröffentlichte zudem Fotos von seinem Team, das in zahlreichen Hubschraubern zum Landeplatz unterwegs war. Auch die Landung selbst soll Teil des Spielfilms werden. Der Film dreht sich um eine Chirurgin, die zur ISS reist, um das Leben eines Kosmonauten zu retten, der das Bewusstsein verloren hat. Da der Kosmonaut den Rückflug zur Erde nicht überleben würde, soll die Ärztin ihn deshalb auf der ISS operieren. 35 Minuten des Films sollen im All spielen.

Mit dem Projekt kommt die russische Behörde der amerikanischen Konkurrenz NASA zuvor, die ihrerseits Pläne angekündigt hatte, einen Dreh auf der ISS mit Hollywood-Star Tom Cruise durchzuführen. Erst vor wenigen Tagen war der 90-jährige William Shatner, bekannt als Captain Kirk aus «Star Trek», von der privaten Raumfahrtunternehmen Blue Origin für wenige Minuten ins All geflogen worden.

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