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«Für & Wider»

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Zwei Ausgaben der ZDF-Sendung haben es nicht ins Hauptprogramm geschafft.

Im Juli und August 2021 hat das Zweite Deutsche Fernsehen seine neue politische Talkshow «Für & Wider – Die ZDF-Wahlduelle» gestartet. Die Ausgaben vom 8. Juli und 18. Juli, in der unter anderem SPD-Mann Kevin Kühnert mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP, Johannes Vogel, über bezahlbaren Wohnraum stritt, waren nur bei ZDFinfo zu sehen.

Mit der Ausgabe „Flutkatastrophe und Hitzewelle: Brauchen wir die radikale Klimawende?“ wechselte das Format auf den «maybrit illner»-Sendeplatz. Am Donnerstag, den 22. Juli 2021, verfolgten 2,24 Millionen Zuschauer ab drei Jahren die Diskussion zwischen Cem Özdemir und FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner, die einen Marktanteil von 13,1 Prozent erreichte. Selbst bei den jungen Zuschauern lief es mit 0,37 Millionen glatt, man fuhr 8,9 Prozent Marktanteil ein.

Sieben Tage später ließ das Interesse deutlich nach. Nur noch 1,43 Millionen Fernsehzuschauer waren dabei, der Marktanteil sank auf 8,6 Prozent. Bei den jungen Leuten fuhr man 0,22 Millionen Zuschauer ein, sodass die Sendung über Integration, unter anderem mit Innenminister Bayerns, Joachim Herrmann, und SPD-Vorsitzende Saskia Esken auf 5,3 Prozent Marktanteil kam.

Anfang August schalteten 1,92 Millionen Menschen ein, das Thema „Angst vor dem Abstieg – wie gerecht ist Deutschland“ sorgte für einen Marktanteil von 11,1 Prozent. Dieses Mal waren SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und Unions-Fraktions-Vorsitzender Ralph Brinkhaus im Studio. Bei den jungen Leuten verbuchte man 0,27 Millionen Zuschauer, sodass man auf 6,2 Prozent Marktanteil kam.

Jamila Schäfer, stellv. Vorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, und Philipp Amthor, CDU, warben Mitte August für die politischen Rezepte ihrer Parteien. Doch dafür entschieden sich nur 1,58 Millionen Fernsehzuschauer, der Marktanteil lag mit 9,4 Prozent im semi-erfolgreichen Bereich. Bei den jungen Zuschauern wurden 0,25 Millionen Zuseher ermittelt, der Marktanteil belief sich auf 5,4 Prozent.

Aufgrund des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr kam Maybrit Illner eine Woche früher aus dem Urlaub, weshalb das Format auf den 23.05 Uhr-Sendeplatz verschoben wurde. 1,23 Millionen Zuschauer waren dabei, der Marktanteil sank auf 8,9 Prozent. Mit nur noch 120.000 jungen Menschen fuhr man schreckliche 3,7 Prozent Marktanteil ein.

«Für & Wider – Die ZDF-Wahlduelle» erreichte im ZDF 1,66 Millionen Zuschauer und sorgte für 10,2 Prozent Marktanteil. 0,25 Millionen 14- bis 49-Jährige wurden erreicht, der Marktanteil lag bei 5,9 Prozent. Das Format läuft nur mäßig und liegt zeitweise zwei Millionen Zuschauer hinter Maybrit Illner. Insofern dürfte sich die Sendung nicht für eine Fortsetzung empfehlen.

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