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«FreeESC» wartet mit Rea Garvey, Amy Macdonald und Milow auf

von   |  10 Kommentare

ProSieben konnte für die zweite Ausgabe des «Free European Song Contest» einige große Namen engagieren.

Nachdem im vergangenen Jahr der «Eurovision Songcontest» in Rotterdam der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, rief ProSieben zusammen mit Stefan Raab kurzerhand einen neuen Wettbewerb ins Leben: der «Free Eurovision Songcontest». Für Deutschland kündigte man damals einen Überraschungs-Act für Deutschland an, der erst mit dem Auftritt enthüllt worden war. Einige Zuschauer spekulierten, dass Raab selbst für sein Land antreten würde. Am Ende übernahm diese Rolle Helge Schneider.

In diesem Jahr wiederholt ProSieben das Prozedere, allerdings eine Woche vor der höchst offiziellen Songcontest, der am 22. Mai mit einem Jahr Verspätung in Rotterdam über die Bühne geht. Am 15. Mai ist dann zunächst Köln der Mittelpunkt des musikalischen Europas, denn vor 18.000 Sitzplätzen begrüßen Conchita Wurst und Steven Gätjen in der Lanxess Arena die Künstler. Am Mittwoch kündigte der Unterföhringer Sender an, welche 15 Künstler am Wochenende auf der Bühne stehen werden. Der deutsche Act wurde einmal mehr verschwiegen. Raab wiederholte schlicht die Worte aus dem Vorjahr und kündigte „eine echte Legende“ an, die „auch noch unglaublich gut“ aussehe.

Im vergangenen Jahr konnte Nico Santos den Wettbewerb für Spanien gewinnen. Diesmal tritt Juan Daniél für die Iberer an. Auf eine außerirdische Performance, wie sie Max Mutzke im Vorjahr als Astronaut darbot, verzichtet man in diesem Jahr. Die wohl bekanntesten Namen dürften Rea Garvey für Irland, Milow für Belgien und Amy MacDonald für Schottland sein. Für Italien geht zudem Mandy Capristo ins Rennen. Auch in diesem Jahr wird die Show von Raab TV produziert. ProSieben bietet das Programm barrierefrei an und sorgt sowohl für Live-Gehörlosenuntertitel via Teletext also auch für eine Live-Audiodeskription, die in der ProSieben-App abgerufen werden kann.

Alle Länder und Teilnehmer in alphabetischer Reihenfolge:
- Belgien: Milow
- Deutschland: Teilnehmer wird in der Liveshow bekannt gegeben.
- England: Mighty Oaks
- Frankreich: Hugel
- Griechenland: Sotiria
- Irland: Rea Garvey
- Italien: Mandy Capristo
- Kroatien: Jasmin Wagner
- Niederlande: Danny Vera
- Österreich: Mathea
- Polen: Fantasy
- Schottland: Amy Macdonald
- Schweiz: Seven
- Slowenien: Ben Dolic
- Spanien: Juan Daniél
- Türkei: Elif

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Es gibt 10 Kommentare zum Artikel
Nr27
13.05.2021 12:06 Uhr 1
Das ist wirklich ein recht beeindruckendes Aufgebot. Schon alleine für Amy Macdonald werde ich wohl reinschauen müssen. :)
Wolfsgesicht
13.05.2021 15:30 Uhr 2
Mighty Oaks und Hugel auch dabei...finds gut.

Darf es nur nicht vergessen.
Hingucker
14.05.2021 05:57 Uhr 3
Wenn Milow, Mandy Capristo und Rea Garvey schon als "große Namen" beschrieben werden weiß ich, wir sind verloren...



Vor allem wird man im täglichen Radioprogramm ständig mit der Luschen-Musik von Garvey penetriert, sodass ich mit dem Umschalten gar nicht hinterher komme. Gerade bei SWR3 fühlt man sich wohl aus welchen Gründen auch immer genötigt, diesen Mist in Dauerrotation spielen zu müssen. Garvey verdient vermutlich auch mehr Geld mit Teilnahmen in seichten TV-Spielshows, statt mit Musik. Schaut man sich die Chartplatzierungen seiner Werke an frage ich mich, warum sich der größte Radiosender Deutschlands überhaupt dazu herablässt, dem so nach zu rennen.



Und diese Ersatz-ESC-Nummer bei Pro7 ist quotentechnisch auch kein Reißer.
eis-fuchsi
14.05.2021 11:33 Uhr 4
da mag wohl jemand den Garvey nicht :*



nunja stimmt schon, daß man die Quoten mit dem ESC in der ARD nicht 'vergleichen' kann (und man es auch nicht sollte, denn auch Fußball würde bei ProSieben deutlich hinterherhinken)

aber die Sänger sind beim Free-ESC doch deutlich bekannter, und so ein Wettkampf macht mir selber einfach mehr Spass, als irgendwelchen unbekannten Sängern mitzufiebern (hab von unserm deutschen noch nicht mal ansatzweise was gehört)
Stargamer
14.05.2021 13:14 Uhr 5
Stimmt schon seine Musik interessiert keinen, deswegen hat er solo 2x Platin und einmal Gold für seine Alben bekommen und jedes war in den Top 10.



Das muss eine große Verschwörung sein und kann nicht stimmen, und Hingucker hat es herausgefunden. Oder aber, und das ist wahrscheinlicher, die Leute mögen seine Musik im Gegensatz zu dir und kaufen auch seine musikalischen Werke.
TwistedAngel
14.05.2021 15:45 Uhr 6
Ach dieser Garvey ist einfach überpräsent, tingelt durch jede Trash-Show und erzählt von seinen Promi-Freunden. Seine Musik ist natürlich absolut irrelevant, seichter Hausfrauen Pop/Rock, wird höchstens auf SWR3 gefeiert. Und dann dieser blöde Akzent immer ... 🙄



Aber der Rest hat auch keinen von Hocker, die üblichen Verdächtigen halt ... diese Mandy ist auch so ein Tryhard, seit Jaaahren versucht sie es, nun eben auf Deutsch, iwann muss es ja mal klappen, danach kommt nur noch Schlager ...
Hingucker
16.05.2021 20:01 Uhr 7
@Stargamer: Klar, Platin ist ja auch ne Riesennummer für ein Album, 15.000 Stück - wow...



Und wo hat dieser Garvey seine meisten Plattenverkäufe? Deutschland. Warum? Weil man dort (und hauptsächlich bei seinem Haus und Hofsender SWR3) seine Liedchen alle 3 Stunden dudelt, bis zur Kotzgrenze. Übrigens null Erfolg in UK, das sagt alles.



Aber egal, er hat ja jetzt Musikgeschichte geschrieben und den "Free ESC" gewonnen. ;-) Quotentechnisch war diese Show allerdings auch der Oberflop mit nur 1,3 Millionen Zuschauern gesamt.
Wolfsgesicht
16.05.2021 20:38 Uhr 8
Stimmt schon, für das Staraufgebot war’s ein Flop.
Kaffeesachse
16.05.2021 21:15 Uhr 9


Ob man es gut findet oder nicht mag, trotzdem eventuell die Zahl noch mal nachgoogeln ...
Stargamer
17.05.2021 19:45 Uhr 10
Blöd nur, dass es 200.000 sind. So was kommt davon wenn man mit Aussagen um sich wirft und damit offenbart das keine Ahnung hat wovon man redet und einfach nur haten will.


Was daran liegen könnte das er in Deutschland lebt und arbeitet und seine Musik auch hier veröffentlicht und nicht im UK. Davon ist die Frage ob sich ein Ire dafür interessiert wie erfolgreich er im UK ist, ich vermute das ist nicht der wichtigste Markt für ihn. Einen Schweizer interessiert sein Erfolg in Deutschland auch nicht als erstes, vor allem nicht wenn er in den USA lebt.



Vielleicht einfach mal akzeptieren das seine Musik doch einer nicht geringen Menge Personen gefällt, nur dir halt nicht. Deswegen muss man ihn allerdings nicht kleiner reden als er ist.



Ich mag Dieter Bohlen und seine Musik auch nicht, trotzdem komme ich nicht auf die Idee zu sagen das seine Musik irrelevant oder Luschenmusik wäre. Aber einige hier nehmen sich und ihren Geschmack halt als wichtiger und bedeutender als sie sind.

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