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DEFA: Das 75. Jubiläum wird mit Filmklassikern gefeiert

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Zum 75. Jahrestag der DEFA-Gründung feiern der MDR und der rbb das Ereignis mit über 50 DEFA-Filmen im Fernsehen und der ARD-Mediathek.

Vor 75 Jahren wurde die Deutsche Film AG, kurz DEFA, in Potsdam-Babelsberg gegründet. In dem 46-jährigen Bestehen wurde die DEFA als das Filmunternehmen der DDR bekannt und es entstanden etwa 700 Spielfilme, 2.500 Dokumentar- sowie Kurzfilme und 950 Animationsfilme. Egal ob Komödie, Drama, Propaganda- oder Verbotsfilm, wer sich ein Film aus der DDR anschauen möchte, musste sich damit auch einen Film der DEFA anschauen. Am 17. Mai jährt sich der Gründungstag des ehemaligen Filmunternehmens zum 75. Mal, diesen Tag sehen der MDR und rbb als Anlass, noch einmal viele der DEFA-Klassiker zu zeigen.

Als Feiertagsprogramm für Christi Himmelfahrt am 13. Mai zeigt der MDR beispielsweise von 8:30 Uhr bis in die Nacht DEFA-Filme. Dort werden von Kurzfilmen wie «Die Reise nach Sundevit», über Kultkomödien bis hin zu Animationsfilmen alles gezeigt, was die DEFA zu bieten hat. Ähnlich ist es auch am 16. Mai, denn dann werden zur Einstimmung auf das Jubiläum im Themenabend «MDR Zeitreise» ein Blick auf 50 Jahre Filmgeschichte der DEFA geworfen. Anschließend ab 23.30 Uhr spürt die Dokumentation «Sachsens Glanz und Preußens Gloria – Macht und Mythos» dem größten, teuersten und ehrgeizigsten Projekt des DDR-Fernsehens nach. Im Nachtprogramm werden noch einmal drei DEFA Dokumentarfilme gezeigt. Am Geburtstag selbst wird der Kinofilm «Traumfabrik» , eine Hommage an die DEFA und an das bekannte Studiogelände in Potsdam-Babelsberg, gezeigt, der erst 2019 in die deutschen Kinos kam. Unter dem Titel „DEFA 75“ blickt das rbb Fernsehen vom 11. bis 17. Mai mit insgesamt 23 Spielfilmklassikern, Dokumentationen und Kinder- und Märchenfilmen auf die ostdeutsche Filmgeschichte zurück.

Auf MDR Kultur werden unter anderem in der Podcast-Reihe «75 Jahre DEFA» Gespräche mit DEFA-Größen, wie Peter Kahane, Alice Agneskirchner, Wolfgang Kohlhaase, Winfried Glatzeder, Jutta Wachowiak, Carmen-Maja Antoni, Jaecki Schwarz, Jutta Hoffmann, Christa Kozik und Andreas Dresen zu hören sein. Zudem kommt auch im Radiosender die neue Chefin der DEFA-Stiftung Stefanie Eckert am 9. Mai zu Wort. Fünf Tage später wird dem DEFA-Jubiläum nochmal eine einstündige Spezialsendung ab 18 Uhr gewidmet. Auch in der ARD-Mediathek werden mit über 50 Produktionen an Spielfilmen, Märchen, Dokumentar- und Kurzfilmen ein umfangreicher Einblick in das TV-Spektrum der DEFA geboten. Dort wird in unterschiedlichen Kategorien das gebündelte Angebot des MDR und rbb an den ostdeutschen Kultklassikern gezeigt.


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