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Joyn-Seriencheck

Joyn-Serientipp: «Chernobyl»

Die ausgezeichnete Fernsehserie von HBO ist seit vergangener Woche bei Joyn abrufbar.

Ein trauriges 35-jähriges Jubiläum steht bevor: Am 26. April 1986 ereignete sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl. Das Kernkraftwerk nahe der ukrainischen Stadt Prypjat wurde einer Simulation unterzogen, die einen Stromausfall simulieren sollte. Doch es gab schwierwiegende Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften, sodass es zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg kam, die zu einer Explosion des Reaktors führte.

Die US-amerikanisch-britische Miniserie «Chernobyl» der Sender Home Box Office (HBO) und Sky bildet die Ereignisse rund um die Reaktorkatastrophe ab. Die Serie stützt sich dabei weitgehend auf reale Gegebenheiten. Im Mittelpunkt steht der Wissenschaftler Waleri Legassow, der von der damaligen Regierung als Experte angefordert wurde. Zunächst wollte Legassow nicht tätig sein, allerdings beugte er sich dem System. Mit dieser Aufgabe übernimmt er die Verantwortung des Unglückes und die dazugehörigen Maßnahmen.

«Chernobyl» wurde von Craig Mazin geschrieben, der eigentlich gar nicht aus dem Drama-Bereich kommt. Er schrieb «Spaceman», Anfang der 2000er war er für «Scary Movie 3» und «Scary Movie 4» verantwortlich. Außerdem verfasste er neben «Voll abgezockt» auch die zwei «Hangover»-Fortsetzungen. Aus diesem Grund war es doch eher ungewöhnlich, dass Mazin ein solch starkes Werk vorlegte.

Die Fernsehserie war so gut, dass «Chernobyl» bei den 71. Primetime Emmy Awards die Preise als „beste Miniserie“, „beste Regie“ und „bestes Drehbuch“ jeweils in der Sparte „Miniserie oder Limited Series“ gewann. Bei den Golden Globe Awards wurde das Format zur besten Miniserie oder Fernsehfilm gekürt. Stellan Skarsgård bekam einen Preis als bester Schauspielerin in einer Miniserie, Serie oder Fernsehfilm.

Quotenmeter-Autor Jan Schlüter nannte die Fernsehserie „verstörend“, weil sie so brillant ist. «Chernobyl» hinterlässt Schrecken und Ehrfurcht vor der Atomenergie. „Angenehm anzuschauen ist das nicht“, sagte Ed Bark von „Uncle Barky“. „IndieWire“-Korrespondent Ben Travers meinte, die Serie sei nicht für jeden etwas. „Mazin und Renck schaffen es auf beeindruckende Weise, den Zuschauer in eine Geschichte einzuladen, die mit so vielen Schrecken gefüllt ist.“

Kurz-URL: qmde.de/126282
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