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WDR stellt sich für die Nacht auf

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Im April feiert Jürgen Domian seine Rückkehr und Daniel Donskoy seine Premiere.

Lange mussten die Fans von Late-Night-Talker Jürgen Domian warten, nun machte es der WDR offiziell. Der Vertrag mit dem langjährigen Moderator wurde verlängert und folglich wird es neue Ausgaben von «Domian Live» geben, und das schon ab dem 9. April. Dann gibt es alle zwei Wochen fünf neue Ausgaben der Seelsorge-Sendung, immer am Freitag ab 23:30 Uhr. Einzige Ausnahme ist der Termin am 24. April, da fällt der Startschuss um Mitternacht. Zusätzlich zu den fünf Fernsehausstrahlungen wird es erstmals auch fünf Podcast-Folgen geben, die in den Wochen zwischen den TV-Terminen veröffentlicht werden.

„Ich freue mich, dass es endlich soweit ist und ich in dieser schwierigen Zeit nun wieder für die Leute da sein kann. Und zwar im Fernsehen und auch im Podcast“, sagt Jürgen Domian. Karin Kuhn, Leiterin WDR-Programmbereich Unterhaltung, Familie und Kinder, ergänzt: „Großartig, dass unser Publikum Jürgen Domian jetzt sowohl im WDR Fernsehen als auch in seinem Podcast erleben kann. Unter seinen Fans kursiert die Bezeichnung 'Volksseelsorger', dieses schöne Wort trifft Domians Qualitäten auf den Punkt.“ Ab Herbst soll es zudem eine weitere Staffel der Warner-Bros.-International-Television-Produktion geben.

Eine weitere Personalie meldete der WDR in Person von Daniel Donskoy, der ab dem 23. April für acht Ausgaben die neue Sendung «Freitagnacht Jews» moderieren wird, die sich laut Donskoys Aussage „thematisch zwischen Antisemitismus und Hühnersuppe“ bewegt. In die Sendung lädt sich der Schauspieler und Musiker Gäste zum Dinner und Diskurs ein, mit denen er in leidenschaftlichen Streitgesprächen über Integration und Wokeness diskutiert. Am Ende steht aber vor allem eines im Vordergrund: Verständnis füreinander zu entwickeln und eine neue Perspektive auf das Wort ‚Jude‘ zu werfen. Unter anderem Publizist Max Czollek, Schauspielerin Susan Sideropoulos und Zeitmagazin-Chefredakteur Sascha Chaimowicz sind als Gäste geladen.

„Es gibt genug eindimensionale Portraits über Minderheiten. Ich habe keine einfache Lösung zur Verbesserung unserer Gesellschaft und diese Show ist keine Allzweckwaffe gegen Antisemitismus. Aber sie ist ein Versuch, eine neue Perspektive zueinander einzunehmen. Nein, wir sind nicht alle gleich, also lasst uns unsere Unterschiedlichkeiten feiern!“, erklärt Donskoy sein Showkonzept. Laut WDR-Kulturchef Florian Quecke wolle man mit der Sendung, den offenen Austausch miteinander fördern.

«Freitagnacht Jews» ist eine Produktion der Turbokultur GmbH und läuft am 23. April um 23:30 Uhr zum ersten Mal. David Hadda und Martin Danisch fungieren als Produzenten, Executive Producer ist Remigius Roskosch.

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