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Was die Sender zum Corona-Gipfel planen

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Zur Stunde tagt die Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer über neue Corona-Maßnahmen, um die steigenden Infektionszahlen in Deutschland einzudämmen. Ein Überblick über die Sonderprogramme der Sender.

Wenig überraschend haben sich die großen Sender dazu entschlossen, das Programm am heutigen Montagabend, 22. März, etwas umzubauen. Der Grund liegt auf der Hand: Aktuell beraten Bund und Länder über das weitere Vorgehen die Corona-Pandemie einzudämmen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland aktuell bei 107 und somit oberhalb des Grenzwertes, dem die Verantwortlichen die in ihren Plänen eingebaute „Notbremse“ ziehen wollten. Dementsprechend groß ist das Interesse, was Angela Merkel und Co. nun entscheiden werden. Aus diesem Grund haben Das Erste, ZDF, RTL und Sat.1 Sondernachrichtensendungen geplant. RTL hatte dies sogar schon am vergangenen Donnerstag angekündigt. Peter Kloeppel wird mit Prof. Uwe Janssens, Präsidiumsmitglied der Intensivmediziner-Vereinigung DIVI, und mit Virologe Prof. Hendrik Streeck über die neuesten Beschlüsse sprechen.

Im Ersten begrüßt Moderatorin Armgard Müller-Adams um 20:15 Uhr die Zuschauer zu einem «ARD extra: Die Corona-Lage» und informiert über die aktuellen Entwicklungen. Das Folgeprogramm verschiebt sich entsprechend um eine Viertelstunde, sodass «Hart aber fair» um 21:15 Uhr auf Sendung geht. Thema bei Frank Plasberg wird dann „Der verschobene Frühling – dritter Lockdown statt weiter lockern?“ sein. Karin Maag, Volker Wissing, Georg Mascolo, Elvira Rosert und Sibylle Katzenstein werden ihre Meinungen abgeben. Dazwischen sorgt der Sender zunächst für Abwechselung und zeigt die Doku «Wildes China – Im Reich der Pandas».

Ebenfalls um diese Zeit plant Sat.1 eine Sondersendung, die über die «Sat.1 Nachrichten» hinausgeht. «akte. Spezial: Neustart nach dem Impfstopp» meldet sich dabei aber schon fünf Minuten früher um 20:10 Uhr und möchte die Deutschen rund 20 Minuten mit den aktuellsten Entwicklungen versorgen. Die Moderation beim Unterföhringer Sender übernimmt Claudia von Brauchitsch, die Sendung berichtet, wie die Menschen die dritte Corona-Welle erleben, spricht mit Ärzten Experten und zeichnet ein aktuelles Stimmungsbild.

Fehlt noch der vierte Sender: Das ZDF möchte sich wie gewohnt aus der Primetime heraushalten und versendet das «ZDF spezial: Corona-Krise – Was hilft in der dritten Welle?» schon um 19:25 Uhr, dafür aber dann 50 Minuten lang bis 20:15 Uhr, ehe «Ku’damm 63» übernimmt. Marcus Niehaves meldet sich dann aus dem Studio und spricht über die Beschlüsse, sowie über den Stand der Forschung beim Impfstoff CuraVac. Es sollen auch die schlechten wirtschaftlichen Aussichten und die Sorgen des Pflegepersonals thematisiert werden.

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