Quotencheck

«CSI: Vegas»

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Die Wiederbelebung konnte in Deutschland keinen nachhaltigen Hype hervorbringen, wie damals die Mutterserie – ein Phänomen, das sich auch in den USA beobachten ließ.

Seit 2021 lief in den USA bei CBS die Neuauflage der Krimi-Serie «CSI: Vegas», die ursprünglich ab dem Jahr 2000 bis 2015 produziert wurde. Im Frühjahr 2024 wurde das Revival in Amerika allerdings nach drei Staffeln wieder eingestellt. Hierzulande sendete VOX in den letzten Wochen die finalen Episoden im linearen Free-TV. Der Sendeplatz war mittwochs um 20.15 Uhr in Doppelfolgen.

Ausgestrahlt wurde der letzte Block an neuen Episoden ab 21. Januar 2026. Zum Start in den Abend lief es zunächst recht blass: Die Daten wiesen zunächst unterdurchschnittliche 5,0 Prozent (0,23 Millionen) in der Zielgruppe aus. Die älteren Zuschauenden waren mit noch niedrigerem Prozentwert vertreten: Sie schalteten nur zu ganz mageren 3,0 Prozent (0,70 Millionen) ein. Die zweite Folge direkt im Anschluss fiel weiter auf 4,5 Zielgruppen-Prozent durch 0,20 Millionen.

In der zweiten Woche war man in vergleichbar ausbaufähiger Range unterwegs. Die Reichweite lag bei 0,22 Millionen 14-49-jährigen, die an jenem Abend nur ausreichten für einen weiter dürftigen Anteil von 4,3 Prozent – exakt jenes Resultat duplizierte die zweite Folge des Abends übrigens. Noch deutlicher ließ man beim Gesamtpublikum nach, welches mit weiter gesunkenen 0,60 Millionen anwesend war. Dies ließ den Anteil auf noch ärgerlichere 2,3 Prozent prallen.

Wer im Folgenden eine Konstanz auf tristem Niveau erwartete, der sah sich getäuscht – die Reichweiten und Prozente krachten in der Woche sogar noch weiter weg. Mit Bezug zu den Leuten bis 49 halbierte sich der eh schon ernüchternde Prozentwert fast nochmal auf verheerende 2,9 und dann 2,7 Prozent (Folge zwei des Abends) – an diesem Datum wurden bloß noch 0,15 Millionen Jüngere aufgewiesen. Das Dschungelcamp im direkten Gegenprogramm besorgte wahrscheinlich den Rest, wobei andere Sendungen dagegen teils nicht ganz so schwach wie VOX abschnitten.

Kaum besser performte dann der Doppelpack in der Folgewoche am 11. Februar bei den Werberelevanten. Von diesen wurden zunächst leicht erhöhte 0,20, im Anschluss aber doch wieder nur 0,15 Millionen erhoben. Der Marktwert sank dadurch im Laufe des Abends von 3,8 auf 2,9 Prozent. Die Hoffnung auf einen Erfolg wird der Sender zu diesem Zeitpunkt aber eh schon begraben haben. Im Hinblick auf die Älteren waren erneut noch niedrigere Dimensionen festzuhalten – ihr Interesse kam nur auf sehr magere 2,6 Prozent wegen 0,64 Millionen.

Der Zuspruch in jener Altersklasse verbesserte sich dann erst wieder am 23. Oktober auf ordentliche 7,5 Prozent angesichts 0,20 Millionen. Ausgerechnet in diesem Moment kurz vor dem Jubiläum plumpste die Gesamt-Sehbeteiligung allerdings auf ungewohnt mäßige 12,5 Prozent durch nachgelassene 2,34 Millionen.

Die finalen Folgen am 18. Februar konnten auch keinen wirklichen Boost mehr besorgen. Nur 0,17/0,15 Millionen zu zähen 3,9 und 3,6 Prozent der Umworbenen verfolgten die letzten beiden Episoden der Neuauflage gegen Dschungel und Olympia. Im Hinblick aufs Gesamtpublikum hielt sich der Abschiedsschmerz ebenfalls in argen Grenzen: Höchstes 3,0 Prozent durch 0,67 Millionen wurden in dieser Kategorie am letzten Abend aufgebracht.

Im Fazit lässt sich festhalten, dass die letzte Revival-Staffel von «CSI: Vegas» hierzulande im linearen TV keine befriedigenden Einschaltimpulse auszulösen vermochte. Die Durchschnittszahlen fielen ob 3,8 Prozent (0,18 Millionen) in der Zielgruppe mangelhaft aus. Bezüglich der Gesamtzuschauerschaft performte das Crime-Procedural mit durchschnittlich 2,7 Prozent durch 0,64 Millionen gar noch verheerender. Beide Werte liegen ein ganzes Stück unter dem eh schon verhaltenen VOX-Schnitt.

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