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Corona-Sondersendungen: Das planen ARD, ZDF und RTL

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Das Erste und RTL gehen jeweils zur besten Sendezeit auf Sendung, das ZDF widmet sich den Entscheidungen aus Berlin im Anschluss an die «heute»-Sendung. Auch Sat.1 weitet die Nachrichten kurz vor 20:00 Uhr aus.

Am heutigen Mittwoch, 10. Februar, kommt es mal wieder zu neuen Beratungen zwischen Bund und Ländern. Kanzlerin Angela Merkel – so liest man in der einschlägigen Presse – spricht sich offenbar für eine Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen bis in den März hinein aus. Einzelne Ministerpräsidenten drängen dagegen wie die Opposition auf (Teil-)Lockerungen und Pläne für eine Rückkehr zur Normalität. Welche Ergebnisse bei der Konferenz genau herauskommen werden, ist daher noch nicht ganz sicher. Klar ist dagegen schon jetzt, wie die Bevölkerung an die Ergebnisse kommen kann. Sowohl Das Erste als auch das ZDF sowie RTL planen Sondersendungen zum Thema.

Das Erste geht um 20:15 Uhr auf Sendung und fragt im «ARD extra» „Wie soll es weitergehen?“. Dafür plant man eine gut 20-minütige Sondersendung, die von Susanne Stichler moderiert werden soll. Der NDR wird die Sendung produzieren. Über den genauen Sendungsablauf ist derzeit noch nichts bekannt. Die weiteren Sendungen verzögern sich um die Dauer der Sendung. Das ZDF hat derweil für 19:20 Uhr ein «ZDF spezial» eingeplant. Moderatorin Hanna Zimmermann diskutiert die verschiedenen Stufenmodelle, die zur Debatte stehen, und analysiert was die Krise für Betroffene bedeutet, und es werden Politiker und Experten gefragt, wann für sie Lockerungen vertretbar wären. Wer befragt wird, steht auch beim Mainzer Sender noch nicht fest. «Kanzlei Berger» und «Aktenzeichen XY… ungelöst» verzögern sich im Anschluss auf circa 19:40 Uhr beziehungsweise 20:25 Uhr.

Nicht nur die Öffentlich-rechtlichen widmen sich den Corona-Entscheidungen, auch RTL sendet zur besten Sendezeit erneut ein «RTL Aktuell Spezial». Der Kölner Sender schickt Newsanchor Peter Klöppel für 15 Minuten auf Sendung, der mit Gästen aus Politik und Medizin die neuesten Beschlüsse und Ergebnisse einordnen soll. Was gilt ab sofort und welche Perspektiven zur Öffnung gibt es? Das Folgeprogramm wie «Der Bachelor» verschieben sich dementsprechend um eine Viertelstunde. Und auch Sat.1 möchte, bevor die Episode drei und vier von «Du sollst nicht lügen» über die Bildschirme flimmern, das Publikum informieren. Deshalb dauern die «Sat.1 Nachrichten» diesmal bis 20:30 Uhr, statt wie gewohnt bis 20:15 Uhr. Marc Bator wird live über die Entwicklungen berichten.

Damit stehen die Planungen der Sender vorerst fest, bleibt für die Programmplaner nur zu hoffen, dass die Konferenz bis dahin abgeschlossen wurden oder zumindest valide Informationen nach Außen gedrungen sind. Sonst müssen die Planungen wohl kurzfristig über den Haufen geworfen werden.

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