Interview

Sabrina Amali: 'Ich mag es auch sehr in verschiedenen Sprachen zu spielen'

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Erst war Amali «Die Notärztin» im Ersten, jetzt überzeugt die Schauspielerin im ZDF-Spielfilm «Der Millionenraub» als Ehefrau Malaika.

Sie spielen in dem Ensemble-Spielfilm «Der Millionen Raub» eine wichtige Hauptrolle. Was passiert in dem ZDF-Projekt?
Ein Geldtransporter mit acht Millionen Euro wird von seinen beiden Fahrern geklaut. Der Eine ist schwerverletzt und behauptet unschuldig zu sein und der Andere ist nach Rio abgehauen und wird dort schnell verhaftet. Nun sitzt er im Gefängnis und schweigt darüber wo das Geld geblieben ist. Er kriegt viel Besuch von "seinen Frauen": Mutter, Ehefrau, Geliebte, Anwältin. Denn nun geht es darum, wie die Frauen mit der Situation umgehen.

Das Drehbuch stammt von Lars Becker, der auch die Regie übernahm. Hat Sie die Zusammenarbeit gefreut?
Wenn Lars Becker schreibt und ruft, freue ich mich immer! Seine Projekte haben eine eigene Originalität und sind selten miteinander zu vergleichen, zudem bringt er einzigartige Menschen zusammen mit Können und Herz. Ich schätze ihn nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch sehr.

Sie verkörpern bei «Der Millionen Raub» die Ehefrau Malaika. Wie würden Sie diese charakterisieren?
Maleika liebt ihre Familie und für sie gilt das Prinzip, Familie ist alles. Sie ist eine starke Frau mit Prinzipien und großem Herz. Charakterzüge die man so allgemein südländischen Frauen zuschreibt.

Welche Intension hat Malaika mit dem Geld? Einen guten Anwalt besorgen? Oder doch lieber ein schönes Leben haben?
Natürlich möchte auch Malaika ein schönes Leben führen ohne Geldprobleme aber sie versucht vor allem die beste Lösung zu finden, um alle die sie liebt heil aus der Sache rauszuholen.

Omar belügt Malaika, dennoch glaubt sie an Loyalität und Zusammenhalt. Würden Sie so weit gehen?
Sie ist nicht naiv, sie kennt ihren Ehemann und weiß um seine Fehler. Dennoch ist sie sich ihrer tiefen Verbindung sicher. Ich finde es schwierig vorauszusagen, wie ich mich spezifisch in emotionalen Situationen verhalten würde. Die Liebe hat eine irrationale Kraft und lässt Menschen Dinge tun, die man vorher nie für möglich gehalten hätte.

Sie waren zuletzt in der neuen Das Erste-Serie «Die Notärztin» zu sehen. Wissen Sie schon, ob es eine zweite Staffel geben wird?
Über die zweite Staffel wurde noch nicht entschieden.

Das Feuilleton hat die Serie positiv aufgefasst. Haben Sie mit diesem Ergebnis gerechnet?
Ich habe mich vor allem darüber gefreut, dass unsere Vision und Intention verstanden wurde. Wir hatten beim Machen eine besondere Zeit und ich glaube daran, dass sich das in irgendeiner Form im Resultat transportiert.

Sie sprechen fünf Sprachen und arbeiten in zwei Ländern. Haben Sie vor, noch für andere Projekte im Ausland tätig zu werden?
Ich hatte schon spannende Koproduktionen mit Deutschland und dem Ausland. Hoffentlich wird es mehr davon geben. Diese Fusionen haben auf allen Ebenen so einen großen Mehrwert. Ich mag es auch sehr in verschiedenen Sprachen zu spielen.

Sie gehörten auch zum Cast der Serie «4 Blocks» an. Viele Schauspieler sagten im Nachhinein, die Serie gab ihrer Karriere Schub. War das bei Ihnen auch so?
Schwer zu sagen ob ausschließlich «4 Blocks» daran beteiligt war aber ja, da so viele die Serie geschaut haben, hat es mir eine größere Sichtbarkeit gegeben.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

«Der Millionenraub» ist am Montag, den 8. April im ZDF zu sehen.

Kurz-URL: qmde.de/150453
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