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Das Erste setzt gegen WM-Start auf Krimi-Wiederholungen

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Während das ZDF Fußball zeigt, schickt Das Erste am 11. Juni gleich zwei bekannte TV-Krimis ins Rennen.

Wenn im ZDF die Fußball-Weltmeisterschaft das Programm dominiert, geht Das Erste programmstrategisch auf Nummer sicher – und verzichtet bewusst auf große Gegenangebote. Stattdessen setzt der Sender am Donnerstag, 11. Juni, auf etablierte Krimiware aus den vergangenen Jahren. Den Auftakt macht um 20.15 Uhr im Rahmen des DonnerstagsKrimis «Der Wien-Krimi: Blind ermittelt» „Tod im Weinberg“. In dem 2023 produzierten Film müssen der blinde Ex-Kommissar Alexander Haller (Philipp Hochmair) und sein Partner Niko Falk (Andreas Guenther) einen besonders verzwickten Entführungsfall lösen. Ausgangspunkt ist eine scheinbar zufällige Beobachtung: Eine ältere Dame wird Zeugin, wie ein Autofahrer von einer auf der Straße liegenden Person überwältigt und entführt wird. Kurz darauf taucht ein Erpressungsvideo auf – das Opfer, ein junger Mann aus einer wohlhabenden Winzerfamilie, fordert zwei Millionen Euro Lösegeld innerhalb von 48 Stunden.

Während die Familie die Polizei zunächst außen vor halten will, geraten Haller und Falk dennoch in den Fall und stoßen auf ein dichtes Netz aus familiären Spannungen, wirtschaftlichen Sorgen und persönlichen Geheimnissen. Die Ermittlungen führen tief in die traditionsreiche Weinbauregion von Grinzing, wo steigender Wettbewerbsdruck und interne Konflikte die Situation zusätzlich verschärfen. Hallers außergewöhnliche Intuition bringt das Duo zwar immer wieder auf neue Spuren – doch der Aufenthaltsort der Geisel bleibt lange unklar. Der Film verbindet klassische Krimi-Elemente mit Milieustudie und familiärem Drama.

Im Anschluss folgt um 21.45 Uhr mit «Harter Brocken» „Der Geheimcode“ ein weiterer Krimi, der allerdings bereits aus dem Jahr 2019 stammt. Hier steht Kommissar Frank Koops (Aljoscha Stadelmann) im Mittelpunkt, der im idyllischen Harzort St. Andreasberg in einen rätselhaften Fall verwickelt wird. Was zunächst wie ein Verkehrsunfall aussieht, entpuppt sich schnell als Teil einer größeren Verschwörung: Ein sterbender Wissenschaftler übergibt Koops einen mysteriösen Umschlag, der offenbar einen Teil eines Codes enthält. Hinter diesem ist ein eiskalter Killer (Holger Handtke) her, der vor weiteren Morden nicht zurückschreckt.

Gemeinsam mit der Personenschützerin Claudia Böhm (Franziska Weisz), die ebenfalls in den Fall verstrickt ist, versucht Koops, die Bedeutung des Codes zu entschlüsseln. Dabei stellt sich heraus, dass weitere Teile des Rätsels in den Händen unterschiedlicher Personen sind – darunter eine todkranke Philosophin und eine verängstigte Frau, die beide unwissentlich Teil eines gefährlichen Spiels geworden sind. Der Film kombiniert klassische Ermittlungsarbeit mit Action-Elementen und einem philosophischen Unterton.

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