Quotencheck

«Germany's Next Topmodel»

von

Mit der stärksten Season seit 2011 setzt Heidi Klum ein Zeichen – und sichert die Zukunft ihrer Castingshow.

Einst klar über zwanzig Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, schwächelte «Germany's Next Topmodel» in den vergangenen Jahren zunehmend. 2015 standen unterm Strich nur noch 14,8 Prozent aus der Zielgruppe, einzelne Ausgaben der Produktion näherten sich gar dem Senderschnitt. In den drei Jahren zuvor durfte ProSieben jeweils rund 16 Prozent verbuchen. 2016 überraschte die Sendung dann von Beginn an mit Einschaltquoten, die sich klar gegen den Abwärtstrend stemmten.

ProSieben programmierte «Germany's Next Topmodel», wie gewohnt, am Donnerstagabend ab 20.15 Uhr. Zwischen dem 4. Februar und 12. Mai zeigte der Sender 15 Ausgaben, die in der Regel gegen 22.30 Uhr zuende gingen. Die Ausstrahlung erfolgte im wöchentlichen Rhythmus.

Zur Premiere der Staffel sahen 2,61 Millionen und 8,4 Prozent aller Fernsehenden zu. Aus den Reihen der Jungen wurden 1,87 Millionen gezählt, die mit 17,2 Prozent für einen überzeugenden Einstand sorgten. Dass sich Ausgabe zwei auf dem Niveau des Auftakts halten konnte, durfte bereits als Überraschung gelten. 2,00 Millionen Werberelevante ergaben 16,8 Prozent, aus dem Gesamtpublikum schalteten an diesen Abend 2,83 Millionen und 8,7 Prozent ein.

Sieben Tage später sanken die Zuschauerzahlen auf 2,48 Millionen und 7,5 Prozent insgesamt sowie 1,80 Millionen und 15,1 Prozent bei den Jungen. Bereits am 25. Februar erstickte die vierte Ausgabe jeden Verdacht auf einen negativen Trend im Keim, als ausgezeichnete 2,39 Millionen und 19,7 Prozent aus der Zielgruppe gemessen wurden. Die Fernsehenden ab drei Jahren wurden zu 3,22 Millionen und 9,8 Prozent angelockt. Konnte «Germany's Next Topmodel» dieses Ergebnis in der Folge auch zunächst nicht wiederholen, durfte ProSieben mit den folgenden Donnerstagen dennoch zufrieden sein. Keine Programmierung bis Ende März lockte weniger als 16 Prozent der 14- bis 49-Jährigen an, am 31. März wurden gar 1,95 Millionen und 18,0 Prozent der Zuschauergruppe ausgewiesen.

Dass «Germany's Next Topmodel» am 7. und 14. April schwächelte und über 14,9 bzw. 14,7 Prozent bei den Jungen nicht hinauskam, lag der in der Verantwortung zweier Europa-League-Spiele, die Sport1 Rekordquoten bescherten. Am 21. April zeigte die Castingshow aber bereits wieder ihre alte Stärke und bescherte ProSieben 2,82 Millionen und 9,5 Prozent insgesamt sowie 1,88 Millionen und 18,1 Prozent der Werberelevanten. Diese Zahlen konnten sieben Tage später sogar noch gesteigert werden, als der höchste werberelevante Marktanteil einer regulären Folge seit vielen Jahren erreicht wurde: 2,24 Millionen der Altersgruppe entsprachen 20,3 Prozent, aus dem Gesamtpublikum interessierten sich 3,13 Millionen und 10,0 Prozent. Das am 12. Mai ausgestrahlte Finale kam auf 2,87 Millionen und 10,9 Prozent aller Fernsehender, die 14- bis 49-Jährigen versammelten sich zu 1,93 Millionen und 19,7 Prozent vor dem Programm von ProSieben - erneut ein Staffelrekord.

Im Durchschnitt sahen 2,73 Millionen und 8,9 Prozent aller Fernsehenden ab drei Jahren die am Donnerstag beendete Staffel von «Germany's Next Topmodel». Aus den Reihen der Werberelevanten schalteten 1,89 Millionen und 17,2 Prozent ein. Der Senderschnitt von ProSieben lag in der vergangenen TV-Saison 2014/15 bei 5,5 Prozent für das Gesamtpublikum sowie 11,1 Prozent in der Zielgruppe. Die Castingshow übertraf diese Werte deutlich und verbesserte sich, wie bereits zu Beginn der Analyse formuliert, auch im Vergleich zu den Vorjahren - das war die erfolgreichste Staffel seit 2011. Die Zukunft des Formats ist damit gesichert - ab Ende August sollen neue Mädchen für die Staffel in 2017 gesichtet werden.

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