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Senderpremiere: Sport1 widmet sich der Frauen-Champions League

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Während die Rechte am männlichen Pendant bei Sky und dem ZDF liegen, nimmt Sport1 mit der UEFA Women's Champions League Vorlieb. Der Sender zeigt die Spiele der Damen des FC Bayern München.

Europapokal-Übertragungen im Fußball entwickeln sich langsam zum Steckenpferd von Sport1. Bereits vergangene Woche nahm der Sportsender die Berichterstattung zur Europa League auf. Nun soll die Königsklasse folgen. Gemeint ist jedoch nicht die Champions League der Herren, die im Pay-TV und im ZDF läuft, sondern die UEFA Women's Champions League. Dort verfolgt Sport1 künftig die Fußball-Damen des FC Bayern München. Sport1 sicherte sich die Exklusiv-Rechte an den Partien, die Spiele des VfL Wolfsburg und des Titelverteidigers 1. FFC Frankfurt werden hingegen nicht bei Sport1 zu sehen sein.

Los geht es am Mittwoch, dem 14. Oktober, live ab 18.55 Uhr. Dort wird das Rückspiel der Münchner Bayern gegen Twente Enschede zu sehen sein. Die Allianz Deutschland AG fungiert nicht nur als Haupt- und Trikotpartner der Frauenmannschaften des FC Bayern, sondern präsentiert die Übertragungen auch. Zum Rechteerwerb erklärt SPORT1-Chefredakteur Dirc Seemann, dass man mit der UEFA Europa League nach der UEFA Youth League ein weiteres internationales Fußball-Highlight präsentieren könne. "Zugleich freuen wir uns auf eine Premiere, denn wir werden mit dem ‚Königsklassen‘-Duell des amtierenden Deutschen Meisters gegen Twente Enschede zum ersten Mal in unserer Sendergeschichte ein Frauenfußball-Spiel live übertragen.“

Auch Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, verlor ein paar Worte über das Interesse von Sport1 am Damen-Fußball: "Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Frauen den FC Bayern nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft nun auch in der Champions League vertreten. Das ist eine sehr sympathische Mannschaft, die einen attraktiven und erfolgreichen Fußball spielt. Dank der Live-Übertragungen können sich nun auch die Menschen deutschlandweit vor den TV-Bildschirmen davon überzeugen.“

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