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«Two and a Half Men» mit tollem Abschied, «Mom» mit solider Rückkehr

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Während zu Beginn der Primetime «Two and a Half Men» ein letztes Mal mit sensationellen Werten begeisterte, gingen vor allem nach 22 Uhr viele Zuschauer verloren - aber nicht zu viele.

Nach zwölf Staffeln und insgesamt 262 Folgen ging am Dienstagabend «Two and a Half Men»  auch hierzulande zu Ende. Nachdem die Sitcom lange Zeit das Vorzeigeformat schlechthin in ihrem Genre war, hatte sie in den vergangenen Jahren sukzessive an Relevanz eingebüßt - wenn auch auf sehr hohem Niveau. Am Dienstagabend ließ der von vielen Harper-Fans ungeliebte Walden Schmidt noch einmal die Muskeln spielen und verbuchte mit der Doppelfolge "Natürlich ist er tot" Werte, die an die glanzvolle Vergangenheit erinnerten.

Der erste Teil der Doppel-Ausstrahlung hielt sich dabei noch vergleichsweise zurück, kam mit 16,1 Prozent Zielgruppen-Marktanteil bei 1,75 Millionen werberelevanten Zuschauern aber bereits auf bemerkenswert starke Werte. Die allerletzte Folge jedoch steigerte sich im Anschluss sogar noch auf grandiose 19,1 Prozent bei 2,24 Millionen - und damit auf den stärksten Marktanteil im Abendprogramm seit fast fünf Jahren. Beim Gesamtpublikum gingen zunächst 2,17 Millionen Fernsehende mit 7,2 Prozent Marktanteil einher, auch hier machte die Folge ab 20:40 Uhr mit 2,71 Millionen und 8,7 Prozent aber noch einen sehr deutlichen Satz nach vorne.

Quoten der ersten «Mom»-Staffel

Im Schnitt sahen ziemlich genau eine Million Menschen die ersten 22 Folgen, was 4,5 Prozent des Gesamtpublikums und ebenfalls nur einstellige 9,6 Prozent der Zielgruppe entsprach (mehr dazu in unserem Quotencheck).
Auf weitaus niedrigerem Niveau rangierte dann rund anderthalb Stunden nach den letzten Zuckungen von «Men»  die wenig erfolgsverwöhnte Sitcom «Mom» , die zum Start ihrer zweiten Staffel immerhin 12,3 Prozent der Zielgruppe verbuchte - und damit den zweithöchsten Wert ihrer bislang wenig ruhmreichen ProSieben-Geschichte. Beim Gesamtpublikum wurden 5,3 Prozent bei einer Zuschauerzahl von 1,04 Millionen generiert - und damit nur ein durchschnittlicher Wert.

Noch eine Spur schwächer präsentierte sich zuvor «Mike & Molly»  mit nur 5,0 Prozent aller und 11,2 Prozent der umworbenen Konsumenten, zusehen wollten ab 22:10 Uhr 1,19 Millionen Menschen. «2 Broke Girls»  hatte mit einer Doppelfolge zuvor noch 2,01 und 1,78 Millionen erreicht, was mit sehr starken 14,2 und 13,6 Prozent der Zielgruppe einhergegangen war - allerdings auch im Fahrwasser des äußerst erfolgreichen Finales von «Two and a Half Men» . So leicht wird es der Comedyserie künftig also wohl nicht mehr gemacht.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/78465
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