Quotencheck

«Navy CIS: L.A.»

von

Mit Staffel vier der Serie fuhr Sat.1 am Sonntag alles in allem sehr ordentlich. Für wirklich starke Werte reichte es aber erneut nicht.

Quotenverlauf «Navy CIS: L.A.»

  • S1: 2,08 Mio. (7,6% / 11,2%)
  • S2: 2,34 Mio. (7,6% / 10,0%)
  • S3: 2,36 Mio. (9,2% / 10,7%)
Staffel 1 wurde komplett am Samstag um 20:15 Uhr ausgestrahlt, Staffel 2 überwiegend am Donnerstag zur gleichen Zeit. Staffel 3 wiederum bis zur Hälfte am Donnerstag um 22:15 Uhr, erst danach lief die Serie am Sonntag um 21:15 Uhr.
Bereits seit 2010 versucht sich Sat.1 daran, mit «Navy CIS: L.A.» an die fantastischen Werte des Originals «Navy CIS» anzuknüpfen. Doch auch nach inzwischen vier Staffeln mit 96 Folgen kommt das Spin-Off der wohl erfolgreichsten US-Serie des Senders nicht einmal ansatzweise auf ein ähnliches Quotenniveau. Dennoch programmierte der Privatsender auch Staffel vier auf den sehr gefragten Sendeplatz am Sonntagabend um 21:15 Uhr - und fuhr damit aus Quotensicht auch alles andere als schlecht. Vor allem zum Ende der Staffel stiegen die Werte deutlich.

Zum Auftakt am 7. April sahen sich durchschnittlich 3,13 Millionen Menschen eine neue Folge an, was einem guten Marktanteil von 9,3 Prozent entsprach. Es sollte für lange Zeit das letzte Mal gewesen sein, dass zu dieser Zeit mehr als drei Millionen Zuschauer zu holen waren. In der werberelevanten Zielgruppe waren 11,7 Prozent bei 1,58 Millionen drin, auch hier konnte man also zufrieden sein. Anschließend begann eine recht lange Phase der Durchschnittlichkeit, sechs Wochen in Folge wurden insgesamt maue 7,7 bis 8,7 Prozent des Gesamtpublikums und gute 10,3 bis 10,9 Prozent der Zielgruppe eingefahren. Die Reichweiten lagen zwischen 2,62 und 2,90 Millionen.

Gar nicht gut startete das Format in die Sommerpause, denn die ersten drei Ausgaben im Juni verbuchten auch bei den 14- bis 49-Jährigen nur noch mäßige 8,1 bis 9,9 Prozent. Erstgenannter Wert stellte sogar den Staffeltiefstwert bei 1,13 Millionen. Insgesamt sahen an diesem Tag 2,19 Millionen Menschen zu, schlechte 6,4 Prozent waren die Folge. Die beiden weiteren Folgen bis Mitte des Monats erreichten jeweils 7,4 Prozent bei 2,56 und 2,30 Millionen Serienfans. Mit Folge elf folgte dann allerdings die Kehrtwende, denn mit 2,78 Millionen und 8,5 Prozent lief es hier wieder deutlich stärker. Beim Zielpublikum schaffte man es hier mit 11,2 Prozent bei 1,48 Millionen auf einen für Senderverhältnisse sehr guten Wert.

Allerdings ging es anschließend wieder sukzessive bergab, sodass man Mitte Juli mit nur noch 1,95 Millionen Interessenten einen neuen Tiefpunkt erreichte. Marktanteile von 6,4 Prozent insgesamt und 8,7 Prozent bei den Jüngeren entsprachen gewiss nicht den Erwartungen des Senders - allerdings lief hier zuvor auch «Navy CIS» mit einem Rerun nicht wirklich überzeugend, mehr als 9,2 Prozent der Zielgruppe waren nicht zu holen. Anschließend schwankten die Werte bis Mitte Oktober stark zwischen schwachen 9,0 Prozent der jungen Konsumenten und wirklich guten 11,8 Prozent.

Wie stark das Spin-Off noch immer vom Original ist, offenbarte sich am 18. August, wo man in der 19. Ausstrahlungswoche dieser Staffel erstmals nach langer Zeit wieder im Anschluss an eine neue Episode von «NCIS» auf Sendung ging - und gleich sämtliche Staffelrekorde brach. Mit 3,27 Millionen Zuschauern war das Team aus Los Angeles um 21:15 Uhr so gefragt wie noch nie, der Marktanteil lag mit 10,6 Prozent beim Gesamtpublikum erstmals im zweistelligen Bereich und auch in der Zielgruppe waren 13,4 Prozent bei 1,63 Millionen neue Rekordwerte. Die letzte Augustfolge kam nach Wochenfrist auf ähnlich tolle 10,2 und 13,7 Prozent bei 3,20 Millionen.

Die höchste Reichweite aller Episoden war am 1. September möglich, wo 3,60 Millionen Menschen zusahen. Der Marktanteil kletterte aufgrund der insgesamt hohen Fernsehnutzung an diesem Tag jedoch nur minimal auf 10,4 Prozent. Bei den Werberelevanten waren 1,97 Millionen und spektakuläre 14,1 Prozent möglich. Im Vorfeld lief es allerdings für «NCIS» mit 11,3 bzw. 15,7 Prozent bei 3,84 Millionen noch eine Spur stärker. Die besten Marktanteile des Spin-Offs wurden mit der vorletzten Folge des Jahres verbucht, wo es mit 10,6 und 14,3 Prozent minimal besser aussah als zwei Wochen zuvor. Die Zuschauerzahl betrug jedoch etwas geringere 3,47 Millionen. Das große Staffelfinale enttäuschte jedoch angesichts von nur noch 2,91 Millionen Interessenten und 8,8 respektive 10,2 Prozent wieder leicht - zumal eine Stunde zuvor noch deutlich stärkere 11,2 und 14,7 Prozent verbucht werden konnten.

Alles in allem wurden die 24 Folgen der vierten Staffel von 2,69 Millionen Bundesbürgern verfolgt, was einem soliden Marktanteil von 8,4 Prozent entsprach. Da sich Sat.1 in der abgelaufenen TV-Saison im Schnitt mit 8,5 Prozent abfinden musste, liegt ein derartiger Wert gewiss im akzeptablen Bereich. In der werberelevanten Zielgruppe kam «Navy CIS: L.A.» auf sehr gute 11,0 Prozent bei 1,41 Millionen Menschen. Sat.1 musste sich zuletzt mit klar schwächeren 9,6 Prozent im Monatsmittel zufrieden geben und kommt sogar im verhältnismäßig starken September nach aktuellem Stand nicht in die Zweistelligkeit.

Kurz-URL: qmde.de/66395
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger ArtikelNeue Dokureihe bei N24nächster ArtikelDeutscher Fernsehpreis: Preise für besondere Leistungen

Optionen

Drucken Merken Leserbrief


Werbung


E-Mail:

Quotenletter   Mo-Fr, 10 Uhr

Abendausgabe   Mo-Fr, 16 Uhr

Datenschutz-Info

Letzte Meldungen

Werbung

Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Werbung

Surftipps

Eric Heatherly veröffentlicht neue Single Somethin' Stupid
Eric Heatherly und Lindsey Stacey nehmen anlässlich ihrer Hochzeit das Sinatra-Duett auf. Lange Zeit war es Still um Eric Heatherly, der durch sein... » mehr

Werbung