Quotencheck

«Law & Order: SVU»

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Der Sender VOX strahlte die zwölfte Staffel der Serie über eine New Yorker Spezialeinheit in zwei Hälften aus.

Quotenübersicht

  • 8. Staffel: 1,47 Mio. und 5,2 % (0,87 Mio. und 7,8 %)
  • 9. Staffel: 1,50 Mio. und 4,9 % (0,87 Mio. und 7,2 %)
  • 10. Staffel: 1,60 Mio. und 5,0 % (0,92 Mio. und 7,3 %)
  • 11. Staffel: 2,33 Mio. und 7,4 % (1,11 Mio. und 9,0 %)
  • 12. Staffel: 2,03 Mio. und 6,6 % (0,96 Mio. und 8,4 %)
  • 13. Staffel: 1,46 Mio. und 4,7 % (0,74 Mio. und 6,9 %)
Bis inklusive Staffel zehn erfolgte die Erstausstrahlung auf RTL II, anschließend auf VOX.
Ein ungewöhnliches Schema wählten die Senderverantwortlichen von VOX für die Ausstrahlung der zwölften Staffel der Serie «Law & Order: SVU». Nachdem man von Dezember 2011 bis März 2012 die ersten 14 Ausgaben der Season am Mittwoch zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr gezeigt hatte, folgten die 23 Folgen der dreizehnten Staffel. Im Mai 2013 ging es am Freitagabend mit Staffel 12 weiter. Ein Ärgernis für Fans der Serie. Wirkte sich der Senderhythmus auch auf die Quoten aus?

Am 7. Dezember 2011 ging auf VOX Staffel zwölf los und sollte erst am 28. Juni 2013 - und somit gut eineinhalb Jahre später - enden. Die erste Episode erreichte damals überdurchschnittliche 9,5 Prozent Marktanteil. Auch mit 2,81 Millionen Gesamtzuschauern sah es sehr gut aus. In den Folgewochen erreichte die erste Hälfte der Staffel teilweise sogar noch bessere Werte. 10,6 Prozent der jungen Zuschauerschaft erreichte man sieben Tage später beispielsweise. Bei der Gesamtreichweite konnte man sich nicht mehr steigern, trotzdem war man mit Werten, die konsequent über den zwei Millionen lagen, bei den Kölnern sicherlich zufrieden.

Insgesamt vier der ersten 14 Ausgaben kamen nur auf unterdurchschnittliche Marktanteile in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen. Den Tiefstwert erzielte man dabei am 8. Februar 2012, hier schauten 7,1 Prozent der Jungen zu. Bei einem Senderschnitt von 7,9 Prozent ist aber auch das nicht wirklich besorgniserregend, zumal es auch Werte gab, die deutlich über dem Jahresmittel lagen. 11,0 Prozent konnte man mit Episode 14 am 7. März 2012 vor die Fernsehschirme locken, ein Staffelhoch. Beim Gesamtpublikum erzielte man mit 2,49 Millionen Menschen ebenfalls gute Zahlen, wenngleich man vom Bestwert noch ein paar Zuschauer entfernt lag. Insgesamt konnte sich der erste Teil der Staffel also sehen lassen, was die Programmierung von VOX noch rätselhafter erscheinen lässt.

Erst im Mai dieses Jahres ging es in Doppelfolgen weiter, aber an die vorangegangenen Werte konnte der zweite Teil der zwölften Staffel nicht mehr ganz anschließen. Folge 15 erreichte am 31. Mai 1,6 Millionen Menschen und lag dabei fast eine halbe Millionen Zuseher unter dem Tiefstwert der ersten Staffel. In der Zielgruppe reichte es dennoch zu guten 8,8 Prozent Marktanteil. Die direkt im Anschluss gezeigte Episode steigerte sich in beiden Werten. 1,8 Millionen Menschen waren dabei, bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es zu 9,1 Prozent. In der Folgewoche musste man nochmals abgeben. 1,38 Millionen und 1,54 Millionen Menschen sahen zu, in der Zielgruppe konnte man 8,3 und 7,8 Prozent verbuchen. Immer noch Werte, mit denen die Kölner sicherlich nicht unzufrieden waren. Am 14. Juni ging es neuerlich leicht bergab. 1,25 Millionen beziehungsweise 1,46 Millionen Zuseher hatten die beiden Folgen. 7,4 und 7,6 Prozent der Jungen waren dabei.

Der folgende Freitag lockte mit der ersten Ausgabe 1,22 Millionen Zuschauer vor die Fernseher, womit der Staffeltiefstwert erreicht wurde. Schon eine Stunde später sah es wieder etwas besser aus: 1,61 Menschen versammelten sich vor den Fernsehgeräten. In der Zielgruppe reichte es zu 6,9 und 7,8 Prozent Marktanteil. Die beiden letzten Ausgaben der Staffel gingen am 28. Juni über den Sender. Ab 20.15 Uhr erreichte man 1,34 Millionen Zuschauer. Der beste Wert der zweiten Hälfte wurde dann zum Abschluss erzielt. 1,86 Millionen Bürger saßen vor den Schirmen – damit lag man noch immer etwa 200.000 Menschen unter dem Tiefstwert der ersten Hälfte der Season. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen reichte es zunächst zu 6,8 Prozent Marktanteil, ehe man ab 21.10 Uhr gute neun Prozent schaffte.

Insgesamt kam VOX mit der zwölften Staffel im Schnitt auf 2,03 Millionen Interessenten, im Gesamtpublikum reichte es so zu 6,6 Prozent Marktanteil. Bei einem Senderschnitt von 5,8 Prozent ein guter Wert. Beim für den Kölner Sender wichtigeren Publikum der 14- bis 49-Jährigen kam man im Schnitt auf 8,4 Prozent Marktanteil, 960.000 Personen aus dieser Gruppe schauten im Mittel zu. Damit kann VOX sehr zufrieden sein. Trotzdem muss man auch beachten, dass die zweite Hälfte 2013 schwächer abschnitt als die ersten 14 Ausgaben. Auch unter Anbetracht der langen Laufzeit der Serie sind die Werte, die hier erzielt wurden, aber nicht besorgniserregend. Alles in allem wird man nicht gänzlich unzufrieden mit dem Abschneiden der zwölften Staffel von «Law & Order: SVU» sein. Lediglich echte Fans der Serie dürfte man durch die Programmierung ein wenig vergrault haben. Einige von ihnen sind womöglich auf die Originalversion ausgewichen.

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