Primetime-Check

Montag, 24. Dezember 2012

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Welchen Sendern gelang es an Heiligabend am Besten, die Zuschauer zum Einschalten zu bewegen?

Der ungefährdete Primetimesieg beim Gesamtpublikum gelang am 24. Dezember dem ZDF mit «Heiligabend bei Carmen Nebel», das von 3,15 Millionen und 15,8 Prozent insgesamt verfolgt wurde. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte das Format lediglich 0,41 Millionen und 5,6 Prozent Marktanteil.

Bei den jungen Zuschauern konnte kein Sender dem Macaulay-Culkin-Doppelschlag von Sat.1 etwas entgegensetzen. Um 20.15 Uhr erreichte «Kevin – Allein zu Haus» 2,62 Millionen und 13,4 Prozent bei den Zusehenden ab drei Jahren, aus der Zielgruppe sahen 1,38 Millionen und 19,1 Prozent zu. Der Nachfolgefilm «Kevin – Allein in New York» brachte es ab 22.10 Uhr sogar auf ein Gesamtpublikum von 2,70 Millionen und 15,4 Prozent, bei den Jungen wurden hier ausgezeichnete 1,52 Millionen und 20,6 Prozent gemessen.

Dem Ersten gelang kein zufriedenstellendes Weihnachtsfest. «Buddenbrooks» kam nur auf 1,70 Millionen und 8,5 Prozent im Gesamtpublikum, aus den Reihen der 14- bis 49-Jährigen schalteten 0,40 Millionen und 5,3 Prozent ein. Ab 22.40 Uhr holte Vicco von Bülow für den Sender die Kohlen aus dem Feuer; «Loriot» lockte 2,10 Millionen und 10,6 Prozent insgesamt vor die Fernseher, bei den Jungen sahen 0,61 Millionen und 7,6 Prozent zu.

Obgleich RTL kein Sieg in der Primetime gelang, konnten die Kölner mit den ausgewiesenen Werten für Heiligabend teilweise zufrieden sein. Der Film «Schöne Bescherung» aus dem Jahr 1989 fand ein Gesamtpublikum von 2,08 Millionen und 10,7 Prozent, aus dem Kreise der Werberelevanten fanden sich 1,27 Millionen und gute 17,8 Prozent Marktanteil ein. Ab 22.00 Uhr ging es für den Sender mit «Tödliche Weihnachten» bergab. Das Programm kam nur auf 1,51 Millionen und 8,1 Prozent insgesamt, in der Zielgruppe wurden 0,79 Millionen und 10,4 Prozent erzielt. ProSieben setzte am Montag ab 20.15 Uhr auf einen «The Big Bang Theory»-Marathon, der erst nach 22.00 Uhr Fahrt aufnahm und über zehn Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten stieg, während die ausgewiesenen Einschaltquoten bei allen Zuschauern zwischen fünf und sechs Prozent lagen.

Den kleinen Sendern gelang es an Heiligabend nicht, der Konkurrenz den Rang abzulaufen. VOX erreichte mit «E. T. – Der Außerirdische» Ergebnisse auf Senderschnitt. Der Film kam auf eine glatte Million Zuschauer und 5,1 Prozent Marktanteil insgesamt, aus der Zielgruppe sahen 0,57 Millionen und 7,7 Prozent zu. Im Anschluss sprach «The Game» nur noch 0,61 Millionen und 3,6 Prozent aus dem Gesamtpublikum an, aus den Reihen der Jungen fand sich eine Zuschauerschaft von 0,42 Millionen und 5,8 Prozent. Bei RTL II lockten «Die Geissens» nur 0,65 Millionen und 3,5 Prozent der Zuschauer ab drei Jahren an, in der Zielgruppe wurden für 0,35 Millionen Fernsehende 5,2 Prozent Marktanteil ausgewiesen. «Die Wollnys» sanken im Anschluss auf 0,53 Millionen Schaulustige sowie auf enttäuschende 2,6 respektive 4,6 Prozent. Auch «Rocky» wendete das Blatt für den Sender nicht mehr und begeisterte nur magere 0,57 Millionen und 3,1 Prozent insgesamt sowie 0,36 Millionen und 4,8 Prozent 14- bis 49-Jährige. Kabel eins setzte auf «Der Name der Rose» und bewegte 0,98 Millionen und 4,9 Prozent insgesamt zum Einschalten, 0,43 Millionen und 5,8 Prozent der 14- bis 49-Jährigen sahen zu.

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