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US-Quotencheck: «The Simpsons»

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Zunächst sah es für die gelbe Familie ganz ordentlich aus, doch im Jahr 2010 sanken die Einschaltquoten.

Die gelbe Kultfamilie namens «The Simpsons» war auch im Fernsehjahr 2009/2010 beim US-Sender FOX aktiv. Die Staffelpremiere lief am Sonntag, den 27. September 2009, um 20.00 Uhr. Im Durchschnitt schalteten 8,31 Millionen Fernsehzuschauer ein, bei den Werberelevanten wurden 5,60 Millionen US-Bürger gemessen.

„Homer the Whopper“ lief ganz passabel, aber bereits eine Woche später stieg die Reichweite mit „Bart Gets a Z“ auf 9,38 Millionen Zuschauer. Dies ist die zweithöchste Reichweite, die die aktuelle Staffel eingefahren hat. Mit 5,81 Millionen Leuten zwischen 18 und 49 Jahren lief es ebenfalls ganz gut. Am 11. Oktober sanken die Reichweiten bei Jung und Alt, „The Great Wife Hope“ wollten sich nur noch 7,60 Millionen Leute, davon 4,86 Millionen junge Menschen ansehen. Bereits Mitte Oktober gab es die Halloween-Episode „Treehouse of Horror XX“ zu sehen, die 8,69 Millionen US-Bürger unterhielt. Mit einer Reichweite von 5,41 Millionen bei den jungen Leuten lief es natürlich auch gut.

Mitte November ging es bei FOX mit „The Devil Wears Nada“ weiter, diese Folge war für 9,13 Millionen Zuschauer interessant. Bereits eine Woche später wurde das vorläufige Staffeltief von 6,88 Millionen Zusehern eingefahren. Selbst die Dezember-Episode konnte bei den Zuschauern nicht punkten, da lediglich 6,97 Millionen US-Bürger einschalteten. Bei den 18- bis 49-Jährigen lockte „O Brother, Where Bart Thou?“ nur 4,22 Millionen Zuschauer an.

Im Januar starteten «Die Simpsons» noch einmal voll durch – zumindest mit zwei Episoden, danach ging es steil bergab. „Thursdays with Abie“ lief am 3. Januar und holte 8,55 Millionen Zuschauer zu FOX, rund 5,21 Millionen Zuseher gehörten zur Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen. Eine Woche später lief ein beliebtes Football-Spiel im Vorfeld, weshalb «Die Simpsons» erst um 20.15 Uhr auf Sendung gingen. Doch dies hat sich für die gelbe Familie gelohnt: Mit 14,62 Millionen Zuschauern wurde ein Staffelhoch generiert, 9,08 Millionen Zuschauer gehörten zu den für die Werbewirtschaft wichtigen Menschen.

Bis zum 31. Januar bekamen die US-Zuschauer vorerst nur alte Kamellen serviert, „Million Dollar Maybe“ interessierte dann nur noch 4,95 Millionen Zuschauer. Auch am Valentinstag, dem 14. Februar, ging es nicht viel erfolgreicher zu. Nur 5,55 Millionen Zuseher waren dabei, für die Animationsserie sind die Quoten ab Februar ein richtiger Schlag ins Gesicht. Zwischen Februar und Ende April 2010 waren die Reichweiten auf einem miesen Niveau stabil: Es schalteten zwischen 5,18 und 5,92 Millionen US-Bürger ein, bei den jungen Leuten wurden 3,34 und 3,86 Millionen Zuseher generiert.

Im Mai wurden schließlich noch vier Episoden aufgeführt: Los ging es mit „To Surveil, with Love“, dieses Abenteuer sahen 6,03 Millionen Zuschauer. Eine Woche später ging es bei „Moe Letter Blues“ auf 5,67 Millionen Zuseher hinab, ehe wieder 6,24 Millionen Leute „The Bob Next Door“ verfolgten. Das Staffelfinale interessierte nur 5,75 Millionen Leute beim US-Sender FOX, mit 3,35 Millionen Zusehern in der Zielgruppe kann man frühere Werte bei Weitem nicht erreichen. Insgesamt sind die Einschaltquoten von «The Simpsons» in den vergangenen Jahren stark zurück gegangen, die Schwachstelle stellt allerdings das Jahr 2010 dar. Durchschnittlich sahen 7,09 Millionen US-Zuschauer die 23-teilige 21. Staffel, bei den Werberelevanten wurden 4,42 Millionen Amerikaner gemessen.

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