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«Batwoman»

von   |  2 Kommentare

Die Superhero-Serie aus dem Hause Warner Bros. entwickelte sich zum großen Flop.

Rund zehn Monate nach Amazon nahm der Frauensender sixx die Serie «Batwoman» ins Programm auf. Das Format, das von Caroline Dries entwickelt wurde, konnte allerdings weder in den Vereinigten Staaten von Amerika noch in Deutschland überzeugen. Die Serie, die in Vancouver, British Columbia, in Kanada gedreht wird, dreht sich um Kate Kane, die als Superheldin in Gotham City lebt.

Das Format startete im Herbst 2019, hat allerdings eine längere Geschichte auf dem Buckel. Denn der Charakter Kate Kane, schon damals gespielt von Ruby Rose, tauchte erstmals im „Arrowverse Crossover Event“ „Elseworlds“ auf, das im Dezember 2018 bei The CW begann. Obwohl das Seriennetzwerk „Arrowverse“ durchdacht ist, ist die deutsche Ausstrahlung ein absolutes Durcheinander, das jeden Serienfan zur Weißglut bringt.

sixx startete am Donnerstag, den 5. November 2020, mit der neuen Serie. Die ersten zwei Folgen „Nach eigenen Regeln“ und „Im Kaninchenbau“ erzielten 0,33 und 0,28 Millionen Zuschauer. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern fuhr man gute 1,6 Prozent Marktanteil ein. In der zweiten Woche, in der drei Folgen liefen, erreichte die Serie noch 0,20 Millionen Zuschauer, der Marktanteil belief sich auf 0,7 Prozent. Bei den jungen Leuten sorgte die Sendung für 0,12 Millionen Zuseher und 1,4 Prozent.

Doch dann: Die Zuschauer schalteten reihenweise ab. Am 19. November sahen nur 0,14 Millionen Zuschauer „Richter und Henker“, eine Stunde schalteten nur 0,12 Millionen Menschen „Sag mir die Wahrheit“ ein. Mit der Folge „Die Kunst der richtigen Entscheidungen“ kletterte die Reichweite auf 0,14 Millionen. Bei den jungen Zuschauern sicherte man sich 0,06, 0,04 und 0,04 Millionen junge Zuschauer, binnen zwei Wochen hat die Serie zwei Drittel seiner jungen Zuschauer verloren. In der Zielgruppe enttäuschte man mit 0,6 Prozent.

Mitte November war die Serie schlichtweg tot. Das zeigt auch die Ausstrahlung der „Krise der Parallelerden“-Geschichte:
Teil I, «Supergirl», ProSieben Fun, 03.07.2020, lief noch gar nicht im Free-TV
Teil II, «Batwoman», Amazon, 27.07.2020, sixx, 26.11.2020
Teil III, «The Flash», ProSieben Maxx, 20.07.2020, muss bei Amazon gekauft werden
Teil IV, «Arrow», Blu-Ray-Veröffentlichung, keine Free-TV oder Pay-TV-Ausstrahlung
Teil V, «Legends of Tomorrow», ProSieben Maxx, 17.08.2020

Es zeigt sich: Es ist mühsam, eine solche Serie zu verfolgen. Die erste Staffel von «Batwoman» schmierte mit 0,15 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 0,5 Prozent ab. Mit 0,07 Millionen Zuschauern fuhr man für eine Primetime-Serie ein furchtbar niedriges Ergebnis ab. Der Marktanteil von 0,8 Prozent ist ebenfalls nicht gut.

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Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
Torsten.Schaub
07.01.2021 09:40 Uhr 1
Kann i9ch verstehen. Mit der Serie hat man sich nie wirklich Mühe gegeben. Kate Kane wird zu schnell zur Superheldin Batwoman. Nachdem sie das Geheimne Leben von Bruce Wayne und die Bathöhle entdeckte geht einfach alles viel zu schnell und wirkt dadurch viel zu unglaubwürdig. OK, bei Superhelden ist das vielleicht ein falscher Ausdruck, aber es passt. Auch das es in Staffel 1 nur eine Gegenspielerin gibt, die es dann sogar auch in Staffel 2 noch gibt und dieser ganze Kampf viel zu langgezogen ist, nervt. Dadurch entwickelt sich die Serie nicht voran sondern tritt auf der Stelle. Das wird nach einiger Zeit ermüdent und langweilig. Es ist eben immer das Gleiche. Doch es geht noch Schlimmer: Die Logiklöcher! Auch hier schüttelt man zu oft den Kopf und versteht nicht, warum zum Teil Batwoman in einigen Situationen sich so in eine Falle locken lässt.



Nee, das macht alles keinen Spaß.
Vittel
07.01.2021 12:45 Uhr 2
Ja, inhaltlich ist die Serie wirklich eher schlecht. Hinzu kommt, dass die Zielgruppe so was als VOD schaut, da wundern die Einschaltquoten wohl niemanden mehr.

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