Quotencheck

«Immer wieder sonntags»

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16 Folgen liefen in diesem Jahr. Die Episode mit dem Auftritt von Beatrice Egli war dabei die erfolgreichste.

Es ist das Duell am Sonntagvormittag. «Immer wieder sonntags» , das – wenn alles glatt läuft – um 10.03 Uhr live aus dem Europa Park im schönen Rust beginnt und der «ZDF Fernsehgarten», der zwischen 11.50 und 14 Uhr on air geht. Es ist das Duell zwischen Stefan Mross und Andrea Kiewel. Geht es nach Schlagzeilen, dann hat die ZDF-Version der Sonntagsunterhaltung vom Lerchenberg in diesem Jahr klar gewonnen. Es gab den Trubel um den Luke-Mockridge-Auftritt und es gab Wirbel um ein Gewitter über dem Sendegelände, infolge dessen die Show backstage zu Ende gebracht werden musste. In dem Vergleich lief bei «Immer wieder sonntags» heuer alles im normalen Rahmen.

16 Folgen von «Immer wieder sonntags» wurden in diesem Sommer ausgestrahlt – die erste Episode kam am 19. Mai, das Staffelfinale ging am 8. September über die Bühne. Am vergangenen Wochen ende zeigte Das Erste ein Best-Of, allerdings ohne Publikum. Die Saison begann mit Auftritten von Andy Borg, Patrick Lindner, den Dorfrockern und vielen Weiteren vor im Schnitt 1,27 Millionen Menschen ab drei Jahren. Die ermittelte Quote bei Allen wurde auf 12,7 Prozent beziffert – es war zum Start ein eher dünner Wert.

Ende Mai sanken die Werte sogar leicht: Noch 1,20 Millionen Leute sahen die Stefan-Mross-Show, bei den Jungen gingen jedoch 70.000 verloren. Das knapp zweistündige Format musste sich mit rund 0,12 Millionen Fans im Alter zwischen 14 und 49 Jahren zufrieden geben. Mit 3,7 Prozent sollte die zweite Folge der Staffel die zweitniedrigste Quote des Jahres holen. Schwächer fielen die Marktanteile nur am 30. Juni aus. Maite Kelly, Christian Lais, Linda Hesse, Mara Kayser und weitere waren zu Gast, als die Quote lediglich bei 3,5 Prozent lag. Insgesamt kam die Unterhaltungsshow aus Rust auf 1,48 Millionen Zuschauer. Mit 15,2 Prozent Marktanteil lag die Quote im Gesamtmarkt erstaunlicherweise höher als in den meisten Fällen in den Wochen zuvor. Nur die Ausgabe Mitte Juni war mit 15,3 Prozent sogar noch einen Stück stärker unterwegs.

Im Juli liefen vier Ausgaben – teils richtig stark. Die zweite Juli-Sendung etwa begeisterte im Schnitt 8,7 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. Das Mross-Format erreichte insgesamt 1,84 Millionen Menschen, die beste Reichweite der Staffel. Beatrice Egli und die Schürzenjäger waren unter anderem zu Gast. Aber auch sonst sah es im Juli für das Format sehr stark aus. Keine Episode holte weniger als 1,55 Millionen Zuschauer, der Gesamtmarktanteil lag immer bei mindestens 15,5 Prozent, bei der Egli-Sendung sogar bei 17,2 Prozent.

In den August startete «Immer wieder sonntags»  mit starken 1,65 Millionen Fans – die Quote im Gesamtmarkt lag hier bei 16,7 Prozent, bei den Jungen blieb man knapp unterhalb der Sechs-Prozent-Marke. Kaum Veränderungen gab es am zweiten August-Wochenende, die Quoten blieben stabil, die Reichweiten gaben um rund 140.000 Zuschauer nach. Am 18. August erreichte die Unterhaltungsshow im Schnitt 1,60 Millionen Zuschauer. Bei den Jungen stiegen die Marktanteile auf 6,3 Prozent, ein guter Wert für Das Erste. Am 25. August stand schon die drittletzte reguläre Folge der Staffel an: Die Stefan-Mross-Show kam hier auf 1,58 Millionen Fans ab drei Jahren. Mit 16,3 Prozent Marktanteil lief es recht rund. Die Quote bei den Jungen sank jedoch auf 5,1 Prozent.

Schließlich erreichten die beiden September-Ausgaben der Sendung noch 5,5 und 3,9 Prozent. Den Staffelabschluss hätte sich Mross sicherlich schöner vorgestellt. Vielleicht lag die niedrigere Quote bei den Jungen am Wetter. Die Show musste bei Regen durchgezogen werden. Insgesamt störte das nicht: Die Gesamtreichweite am zweiten September-Sonntag lag bei 1,67 Millionen und 15,8 Prozent.

Im Schnitt kam die diesjährige Staffel also auf 1,53 Millionen Zuschauer und 15,4 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen generierten die Live-Sendungen 0,17 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil in Höhe von 5,5 Prozent. Einer weiteren Staffel nach der langen Winterpause steht also nichts im Wege.

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