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A wie April, oder: Mehr als «Game of Thrones»?

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Manuel Weis blickt auf die TV-Highlights im April - und weiß: Es ist nicht nur «Game of Thrones».

Platz 6: «Black Summer», ab 12. April, Netflix


Neu ist das Genre wahrlich nicht. Zehn Jahre nach dem Start von «The Walking Dead» leistet sich nun auch Streaming-Dienst Netflix eine Zombie-Apocalypse. Die neue und zunächst acht-teilige Serie ist ein direktes Spin-Off von der Syfy-Produktion «Z Nation». Jaime King spielt die Hauptrolle, eine Mutter, die während der jüngsten Zombie-Apocalpyse von ihrer Tochter getrennt wird.
VON: Karl Schaefer, John Hyams
Fun Fact: Netflix hat das Projekt ohne Ansicht eines Piloten bestellt. Macher Schaefer erklärte, dass die Handlung vor der Zeit spielt, in der die Apocalypse hässlich wurde.

Platz 5: «Get the F*ck Out Of My House», ab 9. April, dienstags, 20.15 Uhr, ProSieben


Sie hat so viel Potential – die Realityshow, in der 100 Kandidaten in ein Einfamilien-Haus ziehen und es somit maßlos überbevölkern. Staffel eins aber stand lange auf der Kippe, weil es inhaltliche Probleme gab. Die Gruppendynamik trat nicht wie erwünscht ein, am Ende war das Format mehr Spielshow als Reality-Experiment. Staffel zwei kommt nun mit verschärften Bedingungen – das Haus wird nochmal wesentlich kleiner. Und Promis, die im Zweifel wohl wissen, was zu tun ist, ziehen mit ein.
VON: UFA Show & Factual
Promi-Faktor: Unter anderem Martin Kesici und Natalia Osada sind dabei.

Platz 4: «Nachtschwestern», ab 30. April, 21.15 Uhr, RTL


Die neue Krankenhaus-Weekly von UFA Serial Drama («GZSZ», «Alles was zählt») ist da: Die neue Serie dreht sich um die von Ines Quermann und Mimi Fiedler dargestellten Krankenschwestern Ella und Nora, die beide in einer Notaufnahme arbeiten. Stationsleiterin Nora möchte ihre ehemals beste Freundin Ella unbedingt wieder loswerden, weil sie nicht darüber hinwegkommt, dass Ella ihr damals den Freund ausgespannt hat. Ella, frisch getrennt und Mutter dreier Kinder, sieht das völlig anders. Sie ist eine gute Krankenschwester, liebt ihren Job und findet, dass man nach 16 Jahren die Vergangenheit hinter sich lassen kann.
Ein besonderer Abend: Eingebettet ist die neue Serie in ein «GZSZ»-Special. Direkt zuvor gibt es drei dramatische Folgen am Stück, danach – ab 22.25 Uhr – läuft eine Doku über den Gerner-Clan.

Platz 3: «Merz gegen Merz», ab 18. April, 22.15 Uhr, ZDF


Was tun, wenn die Liebe geht, aber der Partner nicht? Im besten Fall lachen. Zumindest, wenn man dabei zuschauen darf. Anne und Erik Merz sind schon lange verheiratet, als ihnen auffällt, dass sie eigentlich keine Liebe, sondern nur noch Alltag leben. Die beschlossene Trennung umzusetzen, ist gar nicht so leicht, denn die beiden haben nicht nur ein großes Haus und einen pubertierenden Sohn, sondern sie arbeiten auch in der Firma von Annes Vater Ludwig, bei dem ausgerechnet jetzt Demenz festgestellt wird. Und unter diesen Umständen will Ludwig nicht auf seinen Schwiegersohn in der Firma verzichten. Wird das gut gehen: sich privat zu trennen und beruflich weiter zusammenzuarbeiten? Natürlich nicht. Aber es wird lustig.
Vertrauensvorschuss: Beim ZDF kam die erste Staffel so gut an, dass prompt schon eine zweite fix gemacht wurde. Autor der Serie ist Ralf Husmann, der sagt: „Ich bin in einem Alter, in dem ich nicht nur schon selbst eine Scheidung hinter mir habe, sondern auch im Umfeld jede Menge Trennungen live miterleben konnte. Alle mit Tragik, aber eben auch mit viel komischem Potential. Meine Lieblingsmischung.“

Platz 2: FC Bayern gegen Dortmund, 6. April, 18.30 Uhr, Sky


Erster gegen Zweiter – die Vorentscheidung im Titelkampf. Das größte Spiel der Bundesliga. Die Allianz Arena ist ausverkauft, die Kameralinsen sind scharf gestellt. Siegt Dortmund oder der FC Bayern? Angesichts der vom Rekordmeister angekündigten und teils schon vollzogenen Transferoffensive könnte es sein, dass es auf Sicht erst einmal das letzte so große Aufeinandertreffen der beiden Rivalen auf Augenhöhe ist.
Wer führt durch den Abend? Sky berichtet mit Wolff Fuss, Lothar Matthäus und Sebastian Hellmann aus der Arena in München.

Platz 1: «Game of Thrones», ab 15. April – on Demand und linear ab 3 Uhr, Sky


Das Finale kommt: Wie endet die große HBO-Saga? Sechs Episoden, einige davon in XL-Fassung. Was genau passieren wird, ist absolut geheim. Fest steht nur: Es wird groß.
YouTube-Hit: Vorab-Trailer zur neuen Staffel sorgten jüngst schon für Wahnsinns-Aufrufzahlen im Web.

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