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Peter Jacksons nächstes Projekt wird eine Beatles-Dokumentation

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Nach Ron Howard widmet sich noch ein namhafter Regisseur der legendären Band: In einer kommenden Dokumentation des «Der Herr der Ringe»-Regisseurs Peter Jackson geht es um die Produktionsgeschichte von 'Let It Be'.

Die Beatles erleben so etwas wie eine (erneute) Renaissance: Nachdem sich «Apollo 13»-Regisseur Ron Howard mit der legendären britischen Band in seiner Dokumentation «Eight Days a Week» beschäftigt hat und Alan G. Parker in «It Was Fifty Years Ago Today! Sgt. Pepper & Beyond» die Entstehung sowie die popkulturelle Wirkung von "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" thematisierte, steht dieses Jahr ein fiktionaler Film über sie in den Startlöchern: Regisseur Danny Boyle und Autor Richard Curtis stellen sich in einer kommenden, noch titellosen Komödie vor, was passieren würde, wenn sich nur noch ein einziger Mensch an die Musik der Beatles erinnern könnte. Und damit noch nicht genug der Beatles-Filmprojekte, denn «Der Herr der Ringe»-Regisseur Peter Jackson nimmt sich ebenfalls der unvergesslichen Pilzköpfe an.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der letzten öffentlichen gemeinsamen Performance der Beatles kündigte Jackson eine neue Dokumentation an. Diese wird sich der Entstehungsgeschichte des Albums "Let It Be" annehmen, das im Januar 1969 aufgenommen und 1970 veröffentlicht wurde. Jackson greift bei seiner kommenden Doku auf 55 Stunden an bislang unveröffentlichtem Filmmaterial und sogar 140 Stunden an Audioaufnahmen zurück, die ihm nun zugänglich gemacht wurden. Die Beatles planten ursprünglich, die Herstellung des Albums "Let It Be" in einer ungeschönten Doku festzuhalten, jedoch zog man die Reißleine, weil sich das Quartett in diesem Abschnitt seiner Karriere völlig zerstritten hatte und Imageschäden fürchtete, hätte man das Material veröffentlicht.

1970 erschien daher bloß eine weichgespülte Doku, die nach dem Album benannt wurde. Wer nun bei Peter Jacksons Dokumentation einen schonungslosen, ehrlichen Einblick in eine der spannendsten, aber auch hitzigsten Phasen der Beatles-Geschichte erwartet, könnte allerdings enttäuscht werden: In der Projektankündigung bezeichnet Jackson gegenüber dem Branchenblog 'Deadline Hollywood' die Beatles als "vier Freunde", weiter unterstreicht er, dass in dem ihm vorliegenden Material "John, Paul, George und Ringo zusammenarbeiten, um heutige Songklassiker zu kreieren, was nicht nur faszinierend ist, sondern auch lustig, inspirierend und überraschend intim". Eine mögliche Erklärung dieser unerwartet sanften Töne: Die Dokumentation entsteht in Zusammenarbeit mit den beiden noch lebenden Beatles, Paul McCartney und Ringo Starr, sowie mit Yoko Ono Lennon und Olivia Harrison, den Witwen von John Lennon und George Harrison. Zu ehrlich will man da wohl dann doch nicht sein ...

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