Vermischtes

Netflix nennt weitere Zahlen: 20 Millionen Haushalte für «Elite»

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Der Film «Bird Box» ist zudem aktueller der größte Renner beim Streaming-Dienst. Netflix selbst gewann weitere Abonnenten hinzu – und auch der Gewinn lag oberhalb der Erwartungen von Experten.

Es scheint zu laufen bei Netflix. Jüngste Erfolge des Streaming-Dienstes sind aber teuer mit geliehenem Geld erkauft. Ende dieser Woche gab der Dienst bekannt, im vierten Quartal 2018 8,8 Millionen zusätzliche Kunden gewonnen zu haben – davon 7,5 Millionen außerhalb der USA. Somit zählt Netflix nun knapp 140 Millionen zahlende Nutzer. Allein im letzten Quartal des Vorjahres habe Netflix 4,2 Milliarden US-Dollar Geld eingenommen, eine halbe Milliarde mehr als im gleichen Zeitraum 2017. Das stimmt hoffnungsvoll. Andererseits waren Experten an der Börse sogar von noch besseren Zahlen ausgegangen. Sie wurden aber versöhnt, weil der letztliche Gewinn oberhalb der Erwartungen verblieb. Im kompletten Jahr 2018 machte Netflix ein Plus von 1,2 Milliarden US-Dollar.

Auf drei Formate aus dem Vorjahr ging Netflix in besonderem Maße ein: So wäre der eigenproduzierte Film «Bird Box» mittlerweile in mehr als 80 Millionen Haushalten angesehen worden. Er ist damit der erfolgreichste Netflix-Film aller Zeiten. Die aus Spanien kommende Serie «Elite» (Fotos) habe zudem alle Erwartungen übertroffen – über 20 Millionen Haushalte hätten sie bisher gesehen. Noch höhere Zahlen hätten jüngst «You» und «Sex Education» generiert - 40 Millionen Haushalte.

Und auch eine Einkauf-Serie hätte sehr gut funktioniert. Die BBC-Serie «Bodyguard» wäre in mehr als zehn Millionen Haushalten gelaufen. Dass Netflix seine Taktik ändert und Nutzerzahlen zumindest häppchenweise präsentiert, kommt nicht von ungefähr. Durch angekündigte Starts neuer Streaming-Dienste, etwa von Warner oder FOX/Disney, steht der Dienst unter Druck. Netflix selbst sieht das übrigens nicht so. Diese Angebote, so hieß es bei einem Analysten-Call, werden nur eine Randnotiz sein.

Das Jahr 2018 war aber auch ein einschneidendes: So endete etwa mit «House of Cards» eine der wichtigsten Serien des Dienstes, andere steuern auf ihr nahendes Ende zu. Inzwischen bestellt Netflix regionaler Serieninhalte, unter anderem auch gleich fünf Serienformate aus Deutschland.

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Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
Sentinel2003
18.01.2019 13:32 Uhr 1
Wow, daß nenne ich mal echt krass mit dem Sandra Bullock Film! :!: ! Genauso die totale "Verarschung" auf youtube mit den verbundenen Augen.... :roll:

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