Primetime-Check

Montag, 16. Januar 2012

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Wie schnitt die Montagsausgabe von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» ab? Und wie erfolgreich war Das Erste mit dem «McDonald's-Check»?

RTL konnte wieder einmal mit «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» souverän den Tagessieg erlangen. 6,63 Millionen verfolgten die Geschehnisse aus dem Dschungelcamp, darunter 3,74 Millionen werberelevante Zuschauer. 37,5 Prozent der fernsehenden 14- bis 49-Jährigen und 28,6 Prozent des Gesamtpublikums sahen zu, womit RTL die Konkurrenz locker abschlug. Im Vorprogramm fanden sich in der werberelevanten Zielgruppe 3,26 Millionen, die an «Rach, der Restauranttester» Interesse hatten. Insgesamt erreichte man 6,51 Millionen Zuschauer. Mit 24,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe befand sich Christian Rachs Helferdoku wieder im Aufwind. Beim Gesamtpublikum kam man auf ebenfalls tolle 19,8 Prozent. Davor verfolgten ab 20.15 Uhr 6,58 Millionen «Wer wird Millionär?». Der Quizklassiker erreichte 19,2 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe beliefen sich der Wert auf 16,2 Prozent und eine Reichweite von 2,12 Millionen.

Nach dem sehr erfolgreichen «Lidl-Check» der Vorwoche folgte im Ersten am Montag «Der McDonald's-Check». Die vom WDR produzierte Reportage über den Fast-Food-Giganten erreichte 2,20 Millionen 14- bis 49-Jährige und einen Marktanteil von 16,7 Prozent. Somit konnte das Erste, zumindest in der ersten Stunde der Primetime, auch mit dem zweiten Markencheck die Marktführerschaft in der von den Privaten umkämpften Zielgruppe einholen. Insgesamt schalteten 5,19 Millionen Fernsehzuschauer ein, womit eine Einschaltquote von 15,1 Prozent generiert wurde. Daraufhin fand «Hart aber fair» ein Publikum von 4,73 Millionen Menschen. Darunter befanden sich 1,27 Millionen 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile beliefen sich auf 14,3 Prozent bei der Zuschauerschaft ab drei Jahren und 9,5 Prozent in der jungen Zielgruppe.

Ab 20.15 Uhr strahlte das ZDF den Kriminalfilm «Nachtschicht: Reise in den Tod» aus. 17,1 Prozent aller Zuschauer ab drei Jahren, also 5,88 Millionen Menschen, schalteten ein. In der Zuschauergruppe zwischen 14 und 49 Jahren sahen 1,29 Millionen die Eigenproduktion des ZDFs, der Marktanteil von 9,6 Prozent ist für das ZDF vollauf zufriedenstellend. Daraufhin kam das «heute-journal» noch auf 13,2 Prozent bei allen Zuschauern. Die Gesamtreichweite lag bei 4,14 Millionen, der Marktwert beim jungen Publikum belief sich auf 8,1 Prozent. Mit der Ausstrahlung von «Stieg Larsson: Vergebung» war man nicht so erfolgreich: 2,50 Millionen Menschen sahen den schwedischen Thriller. Die Quoten liegen bei insgesamt 14,4 Prozent und 8,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Auf ProSieben konnte eine Doppelfolge von «Eureka» quotentechnisch kaum überzeugen. Ab 20.15 Uhr holte man einen Marktwert von 10,2 Prozent bei den Werberelevanten, eine Stunde später stieg der Wert auf immerhin 11,2 Prozent. Die Reichweiten betrugen erst 1,35 Millionen und in der zweiten Stunde 1,51 Millionen. Beim Gesamtpublikum kam man auf 5,1 Prozent mit der ersten Folge und 5,7 mit der zweiten. Als direktes Konkurrenzprogramm des Dschungelcamps hatte es eine neue Folge von «Supernatural» besonders schwer. 0,92 Millionen junge Zuschauer sorgten für einen schwachen Marktanteil von 8,5 Prozent. Ab drei Jahren sahen 1,14 Millionen die Mysterieserie, der Marktwert lag bei sehr schlechten 4,5 Prozent. Mit «TV total» konnte ProSieben den Abend auf einem Marktanteil von 9,1 Prozent in der Zielgruppe beenden. 0,65 Millionen 14- bis 49-Jährige, alles in allem 0,77 Millionen Menschen sahen die Show mit Stefan Raab. Der Gesamtanteil betrug schlechte 4,8 Prozent.

Die Serienwiederholungen bei Sat.1 läuteten einen nahezu katastrophalen Montagabend ein: 2,13 Millionen Menschen (6,2 Prozent) verfolgten «Der letzte Bulle», «Danni Lowinski» erreichte 1,66 Millionen (5,1 Prozent). In der kommerziell wichtigen Zielgruppe kam man auf schlechte 5,3 sowie 6.8 Prozent. Das Live-Magazin «Planetopia» interessierte nur beschämende 4,8 Prozent der Werberelevanten und 3,8 Prozent des Gesamtpublikums. Die Reichweite belief sich auf 0,51 Millionen junge Zuschauer und insgesamt 0,93 Millionen.

Die Dokusoaps «Die Wollnys» und «Traumfrau gesucht» liefen auf einem schwären Quotenniveau als zuvor. RTL II konnte zunächst 1,10 Millionen Zuschauer verzeichnen sowie Marktwerte von 3,2 Prozent (ab 3 Jahren) und 5,8 Prozent (14 bis 49 Jahre), in der Folgestunde erreichte man 1,35 Millionen bei 4,2 Prozent und 6,8 Prozent in der Zielgruppe. Durch die französische Actionkomödie «Taxi Taxi» fanden 1,46 Millionen zu kabel eins. 3,4 Prozent aller Fernsehzuschauer und 6,5 Prozent der 14- bis 49-Jährigen schalteten ein. Etwas kam danach «Taxi 3» an, den insgesamt 0,98 Millionen Menschen sahen, womit 4,4 Prozent beim Publikum ab drei Jahren und 7,2 Prozent beim werberelevanten Publikum eingefahren wurden. VOX lockte mit «CSI: NY» 2,71 Millionen Krimifans an. Die Jerry-Bruckheimer-Produktion bescherte dem Sender 7,9 sowie 10,7 Prozent Marktanteil. Danach verzeichneten «Criminal Intent» und «Leverage» noch 2,49 und 1,41 Millionen Zuschauer, beim werberelevanten Publikum wurden 9,7 und 6,6 Prozent Marktanteil gemessen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/54397
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