Primetime-Check

Dienstag, 18. Oktober 2011

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Wie schlug sich die erste Live-Show von «X-Factor»? War Uli Meyer mit «Akte 20.11» erfolgreich?

An der Spitze war am Dienstag alles wie immer: Die ARD-Serien «In aller Freundschaft» und «Die Stein» dominierten das Feld mit 6,39 und 5,14 Millionen Zuschauern ab drei Jahren. Beim Gesamtpublikum fuhr Das Erste mit den Formaten 19,9 und 16,3 Prozent Marktanteil ein. Beim jungen Publikum punktete die Sachsen-Klinik mit 7,4 Prozent, «Die Stein» war mit nur 4,7 Prozent weniger erfolgreich. In dieser Altersklasse hatte RTL die Nase vorn: Neue Folgen von «CSI: Miami» und «Dr. House» kamen auf 19,3 und 16,6 Prozent – vor allem für «House» ist das aber ein recht schwaches Ergebnis. Insgesamt waren nur 3,18 Millionen Menschen ab drei Jahren dabei. Immerhin aber: «CSI: Miami» belegte Platz eins der Charts der 14- bis 49-Jährigen.

Die Hugh Laurie-Serie lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit ProSiebens «Two and a Half Men». Über die gesamte Stunde gesehen, lagen beide Formate gleichauf. Um 21.15 Uhr, als eine neue Folge der Sitcom lief, hatte das Format mit Charlie Sheen die Nase vorn. 2,21 Millionen Menschen zwischen 14 und 49 Jahren sahen zu, eine Wiederholung verfolgten dann noch 2,06 Millionen Junge. Die Quoten lagen bei 16,7 und 16,5 Prozent.

Sat.1 sendete zur Primetime den viel beworbenen Film «Am Ende der Hoffnung», der in der Zielgruppe 10,8 Prozent Marktanteil generierte – fast ein bisschen wenig angesichts der vielen PR. 3,15 Millionen Menschen ab drei Jahren schalteten den Film ein. Ulrich Meyer ging mit seiner «Akte 20.11» diesmal erst ab 22.40 Uhr Sendung, kam dann noch auf 11,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Die RTL II-Primetime bestand aus «Zuhause im Glück» und «Extrem schön»; der Grünwalder Prirvatsender erreichte damit 6,1 und 8,2 Prozent. Somit zählt vor allem das ab 22.15 Uhr gelaufene «Extrem schön» zu den Hits des Kanals.

kabel eins setzte um 20.15 Uhr auf «Die strengsten Eltern der Welt», die mit genau sieben Prozent bei den Werberelevanten gut liefen. VOX sendete bis 23.20 Uhr die erste Live-Show des Casting-Formats «X Factor»: 1,96 Millionen Menschen ab drei Jahren schalteten die von Jochen Schropp moderierte Sendung ein. Bei allen kam die Produktion auf 7,2 Prozent, bei den Umworbenen wurden starke 11,6 Prozent generiert. Bleibt noch ein Blick auf die immer schwache ZDF-Dienstags-Primetime: «Supertiere – mit Dirk Steffens» lief bei allen mit 8,6 Prozent nicht berauschend, fuhr dafür aber bei den 14- bis 49-Jährigen (6,1 %) ein gutes Ergebnis ein. Wenigstens etwas.

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