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Herres: Kein Scripted Reality im Ersten

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Es verstehe sich von selbst, dass solche Sendungen mit dem öffentlich-rechtlichen Programmauftrag nicht zu verbinden seien.

Eine klare Absage erteilte Das Erste-Programmdirektor Scripted Reality-Formaten im Hamburger Abendblatt. Zuletzt waren Spekulationen aufgekommen, ob die ARD möglicherweise am Vorabend solche Formate probieren könnte. Es hieß, man hätte bereits Kontakt mit den Firmen filmpool («Familien im Brennpunkt») und Stampfwerk («Die Schulermittler») aufgenommen. Im Juni hatte der NDR ein Papier mit dem Titel „Scripted Reality – eine Chance für den NDR?“ erstellen lassen.

Es hieß damals, man könne beispielsweise Dorfpolizisten begleiten, auch das Thema Kreuzfahrt kam immer wieder auf den Schreibtisch. Inzwischen distanziert man sich davon. Volker Herres sagt, dass es sich „von selbst“ verstehe, dass solche Sendungen mit „unserem Programmauftrag“ nicht zu verbinden sind.

NDR-Programmdirektor Beckmann erklärte, dass man lediglich darüber nachdenke, tatsächliche Begebenheiten aus verschiedenen Lebensumfeldern nachzuerzählen. Also nicht das, was man unter klassischem Scripted Reality versteht. Volker Herres fand für die Produktionen, die auf RTL und Sat.1 laufen übrigens eine deutliche Definition: „Inszenierter Trash, der allein auf Voyeurismus und Schadenfreude basiert.“

Kurz-URL: qmde.de/45280
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