Quotencheck

«Mein Mann kann»

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Die Spielshow wurde am Freitagabend zu einem kleinen Überraschungshit für Sat.1.

Wie können Frauen ihre Männer einschätzen? Diese Frage wollte Sat.1 in den vergangenen Wochen beantworten. In «Mein Mann kann» pokerten die Frauen um die Fähigkeiten ihrer Männer, die diese anschließend in diversen Spielen unter Beweis stellen mussten. Als Moderatorin fungierte Sat.1-Talkerin Britt Hagedorn. Wurde es für sie ein erfolgreicher Ausflug in die Primetime? Quotenmeter.de untersucht die Zahlen der ersten Staffel des Formats, das freitags zweistündig um 20.15 Uhr ausgestrahlt wurde.

Die erste Sendung am 16. Juli verfolgten 2,14 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 10,0 Prozent beim Gesamtpublikum. In der Zielgruppe brachte es die Premiere auf 1,11 Millionen Zuschauer und 14,2 Prozent – ein überraschend starker Marktanteil für ein Format, dem viele im Vorfeld nicht allzu viel zugetraut haben. Während man sich in der Zielgruppe noch steigern konnte, bedeuteten die ersten Marktanteile beim Gesamtpublikum auch schon den besten Wert der sechs Folgen umfassenden Staffel: Danach konnte man keinen zweistelligen Wert mehr erzielen.

Eine Woche später konnte die zweite Ausgabe die guten Zahlen bestätigen und teils sogar toppen. Mit 2,56 Millionen Zuschauern sahen so viele zu wie nie in der gesamten Staffel; der Marktanteil betrug 9,9 Prozent. Bei den werberelevanten 14- bis 49-Jährigen schafften es 1,54 Millionen auf 16,2 Prozent Marktanteil. Dies waren ebenfalls Staffelrekorde. Deutlich bergab ging es dann für die dritte Episode, die auf nur 1,90 Millionen Zuschauer und 7,4 Prozent kam. In der Zielgruppe waren 1,08 Millionen und 11,4 Prozent dabei, womit man nun nur noch leicht über dem Sat.1-Durchschnitt lag.

Die Talfahrt konnte zumindest vorerst mit der vierten Folge gestoppt werden: Mit 2,50 Millionen Zuschauern und 9,7 Prozent war das Format beim Gesamtpublikum wieder stark und holte die zweithöchste Reichweite der gesamten Staffel. Genauso sah es in der Zielgruppe aus, wo 1,42 Millionen Zuschauer einschalteten und 14,8 Prozent Marktanteil heraussprangen. Eine Woche später musste das Format allerdings wieder leicht abgeben. 2,27 Millionen Zuschauer sahen am 13. August die fünfte und vorletzte Ausgabe von «Mein Mann kann». Beim Gesamtpublikum wurden 8,5 Prozent gemessen. Bei den Werberelevanten reichten 1,19 Millionen Zuschauer für 12,2 Prozent Marktanteil, womit man immerhin mehr als einen Prozentpunkt oberhalb des Senderschnitts lag.

Das Staffelfinale enttäuschte allerdings angesichts der zuvor guten Werte. Mit 1,74 Millionen Zuschauern fiel man nicht nur zum zweiten Mal unter die Zwei-Millionen-Marke, sondern musste auch die schlechteste Reichweite aller sechs Folgen hinnehmen. Auch der Marktanteil von 7,1 Prozent war ein Negativrekord. Genauso sah es bei den 14- bis 49-Jährigen aus: 0,84 Millionen Zuschauer brachten hier 9,1 Prozent und damit einen erstmals einstelligen Wert, der deutlich unter dem Senderschnitt lag. Im Gegenprogramm starteten allerdings die Castingshow «X-Factor» sowie die Bundesliga mit einem Free-TV-Livespiel, weshalb die schlechten Quoten dadurch erklärbar sind.

Im Schnitt kam «Mein Mann kann» auf 2,19 Millionen Zuschauer und 8,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum ab drei Jahren. In der werberelevanten Zielgruppe brachten es die sechs Folgen auf 1,20 Millionen Zuschauer und 13,0 Prozent, womit man deutlich über dem Schnitt lag. Die Zahlen der letzten Folge haben aber gezeigt, dass das Format großer Konkurrenz eventuell nicht standhalten kann. Eine zweite Staffel ist somit nicht unwahrscheinlich – aber vielleicht ist sie auch erst wieder im konkurrenzarmen Sommerprogramm 2011 zu sehen.

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