Quotennews

Zweites «Notruf-Spezial» braucht selbst Hilfe

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Im Ersten Deutschen Fernsehen holte Wintersport parallel über vier Millionen Zuschauende.

Bereits in der Primetime des 12. Januar 2026 sendete Sat.1 erstmals ein «NOTRUF Spezial» zur Hauptsendezeit. Darin sprach die Moderatorin Bärbel Schäfer mit Betroffenen eines Hoteleinsturzes. Von den Quoten hat sich der Ausflug der sonstigen Daytime-Sendung nicht wirklich bezahlt gemacht - lediglich 0,27 Millionen Neugierige brachten der Sonder-Ausstrahlung einen Zielgruppen-Anteil von verhaltenen 6,4 Prozent ein. Trotzdem waren schon weitere Specials produziert worden, die wohl auch wegen der recht dürftigen Primetime-Ausbeute nun nur noch am Vorabend platziert wurden.

Wie nun die Spezial-Folge "Sturz in die Tiefe - Das Wunder von Mendig" strukturiert wurde, verfolgten gestern um 18.55 Uhr nur 0,16 Millionen Interessierte, die dem zweiten «NOTRUF Spezial» einen weiter verringerten und damit noch schlechteren Zielgruppen-Anteil in Höhe 4,3 Prozent einbrachten – ein ganz übles Resultat, das ein Scheitern des Unterfangens markiert, mit Sonderfolgen der Sendung weitere Sendeplätze zu füllen. Beim Gesamtpublikum sah es mittelmäßig aus – hier sprangen 4,5 Prozent (0,98 Millionen) heraus.

Weitaus erfolgreicher performte das Erste Deutsche Fernsehen in der Daytime mit flächendeckendem Wintersport. Bereits gegen 15.00 Uhr fuhr der «Biathlon-Weltcup» der Männer phänomenale 4,22 Millionen Zuschauende ein zu einem ungewöhnlichen Anteil von 30,8 Prozent. Auch bei den 14-49-jährigen wurden ganz hohe 23,5 Prozent erzielt. Auch am Vorabend nach 17.00 Uhr hielt die «Skiflug-WM» der Männer den Zulauf weiter sehr hoch bei 4,24 Millionen und 25,0 Prozent, ehe der «Biathlon-Massenstart» der Frauen nach 18.00 Uhr es gar auf 4,58 Millionen und 23,6 Prozent brachte. Erst mit Eisschnelllauf ließ das Interesse nach 19.00 Uhr dann spürbar nach.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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