In der gestrigen Samstags-Primetime brachte das Erste Deutsche Fernsehen selbstredend die Free-TV-Premiere von einem weiteren «Tatort». Im Untertitel trug der gestrige Fall aus Bremer den Zusatz Wenn man nur einen retten könnte. Für den Schauspieler Tijan Njie kam es in besagter Folge zum Einstand - er verkörpert in der Reihe ab sofort den KDDler Patrice Schipper. Trotz sehr guter Quoten sorgte er aber eher nicht für zusätzliche Neugier, denn der Krimi blieb auf (hohem) Normalniveau. Lust auf neue Geschichten aus Bremen hatten gestern insgesamt nämlich 7,90 Millionen Menschen, die der Erstausstrahlung einen weit überlegenen Anteil von 29,4 Prozent gesamt bescherten - starke Resonanzen, die in etwa genau den Tatort-Durchschnitt treffen. Standesgemäß lief es auch in der jüngeren Zuschauergruppe: Hier standen meilenweit überdurchschnittliche 20,2 Prozent durch 1,13 Millionen auf dem Papier - auf beachtlichem Level musste man hier etwas hinter dem RTL-Dschungel zurückstecken. Danach holte die Talkshow «Caren Miosga» für den Kanal 3,01 Millionen zu schönen 15,4 Prozent bzw. 0,33 Millionen Junge (passable 8,1 Prozent) - im Vergleich zum Lead-In gingen die Dimensionen aber deutlich runter.
Die ZDF-Konkurrenz legte um 20.15 Uhr mit der Romantik-Erstausstrahlung «Frühling: Wenn alle schweigen» den Grundstein für eine sehr respektable Gegenwehr. Wirklich vorzeigbare 5,16 Millionen Leute des Gesamtpublikums waren dabei und beförderten einen absolut erfreulichen Anteil von 19,2 Prozent zur Anstalt - damit lag die Thomalla-Reihe sogar noch klar vor IBES. Zumindest ordentlich die Lage bei den Jüngeren, die zu 8,8 Prozent (0,49 Millionen) die Ausstrahlung wählten. Danach holte das «Heute Journal» für den Kanal weiter ungewöhnlich hohe 4,72 Millionen zu extrem prallen 21,8 Prozent bzw. 0,47 Millionen Junge (richtig gute 10,5 Prozent) - eine klasse Leistung des Nachrichten-Magazins.







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