Nach Ken Jebsen und Rainer Winkler beschäftigt sich Khesrau Behroz sich mit dem Weltmeister von 2014.
Mesut Özil galt als Ausnahmetalent und war lange der Star der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Er wurde umjubelt, verehrt und sprichwörtlich in den Himmel gehoben. Sein kometenhafter Aufstieg beeindruckte viele, und quasi das ganze Land feierte den Nachkommen türkischer Gastarbeiter als Paradebeispiel für eine gelungene Integration. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Heute schlagen dem Weltmeister von 2014 hierzulande Spott, Häme und teilweise sogar Hass entgegen. Das fing schon 2018 an, als er sich mit dem türkischen Präsidenten Erdogan ablichten ließ. Die Reaktionen der Medien und der Öffentlichkeit waren so massiv, dass Özil keine andere Möglichkeit sah, als von der deutschen Nationalelf zurückzutreten. Mittlerweile hat er auch Deutschland längst den Rücken gekehrt. Der Podcast «SchwarzRotGold: Mesut Özil zu Gast bei Freunden» erzählt die Geschichte des einstigen Star-Kickers von den Anfängen in Gelsenkirchen bis zu seinem neuen Leben in der Türkei und seinen guten Verbindungen zum türkischen Präsidenten. Wie konnte es zu dem abrupten Fall des einstigen Genies kommen? Und was hat es mit seinem Tattoo der rechtsextremen Grauen Wölfe auf sich, mit dem sich Özil im Sommer 2023 sehen ließ? 

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