Die Steamingoffensive von YouTube geht weiter. Nach dem US-Start im vergangenen November erreichen die Primetime-Channels nun auch Deutschland.
Amazon betreibt dieses Modell bereits seit einiger Zeit: Bei Prime Video lassen sich Channels von professionellen Inhalte-Partnern für einen Aufpreis abonnieren. Auch die kostenlose Video-Plattform von Google, YouTube, hat dieses System für sich entdeckt, bislang aber nur in den USA betrieben. Dort starteten YouTubes Primetime-Channels im vergangenen November. Nun kommt das Angebot nach Deutschland – der erste Markt außerhalb der USA. Für Amazon bedeutet dies einen großen Konkurrenz-Kampf, denn laut einer Futuresource-Studie ist YouTube für 52 Prozent der Nutzer bereits jetzt eine hilfreiche Quelle, um neue TV-Inhalte zu entdecken, die dann allerdings an anderer Stelle konsumiert werden mussten. Nun versucht YouTube alles zu vereinen, damit die User YouTube nicht verlassen müssen.

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