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«Tod von Freunden»

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Zumindest im linearen Fernsehprogramm bei ZDF schnitten die acht Folgen nicht gut ab.

Im Mittelpunkt der deutschen Thriller-Miniserie «Tod von Freunden» steht ein tragischer Unfall, der zur Zerreißprobe für die befreundeten Familien Küster und Jensen wird. Während des gemeinsamen Urlaubs der deutschen und dänischen Familie an der Flensburger Förde verschwindet der 15-jährige Kjell bei einem Segelunfall. Im Laufe der Ermittlungen kommen gut gehütete Geheimnisse ans Licht, die die Freundschaft der beiden Familien auf eine harte Probe stellen. Die Serie von Friedemann Fromm wird multiperspektivisch erzählt, so dass jede der acht Personen die Handlung aus der Sicht eines Familienmitglieds schildert.

Die Ausstrahlung im ZDF erfolgte ab dem 7. Februar jeweils in Doppelfolgen. Ab 22.15 Uhr wurde die Handlung zuerst aus der Sicht von Sabine und dann von Jakob erzählt. Zum Start lag die Reichweite bei 1,90 Millionen Menschen. Somit war der Marktanteil mit einem akzeptablen Wert von 9,8 Prozent zu Beginn noch am höchsten. Bei den 0,19 Millionen Jüngeren tat sich das Format noch deutlich schwerer und ging mit nur schwachen 3,1 Prozent Marktanteil in die Ausstrahlung.

Der erhoffte Aufwärtstrend blieb in der folgenden Woche mit den Folgen von Cecile und Bernd jedoch aus. Das Publikum verkleinerte sich hingegen auf 1,49 Millionen Menschen. Folglich sank auch die Quote auf einen mauen Wert von 8,2 Prozent. Die dritte und vierte Episode verfolgten noch 0,15 Millionen 14- bis 49-Jährige. Auch hier konnte ein Rückgang auf enttäuschende 2,7 Prozent Marktanteil nicht verhindert werden.

Der absolute Tiefpunkt der Ausstrahlung war schließlich am Sonntag, den 21. Februar, erreicht. An diesem Abend verfolgten 1,12 Millionen Fernsehzuschauer die Serie aus der Perspektive von Emile und Karl. Die Sehbeteiligung stürzte hier auf einen ernüchternden Wert von 6,5 Prozent. Auch bei den 0,10 Millionen jüngeren Zuschauern waren nicht mehr als mickrige 2,0 Prozent Marktanteil möglich.

Für die letzten beiden Folgen aus Sicht von Charlie und Kjell saßen zumindest wieder 1,48 Millionen Fernsehende vor dem Bildschirm. Auch der Marktanteil kletterte wieder auf einen mäßigen Wert von 8,9 Prozent. Eine kleine Steigerung auf eine niedrige Quote von 2,4 Prozent blieb auch in der jüngeren Zuschauergruppe nicht aus. Hier wurden 0,12 Millionen Zuschauer gezählt.

Im Durschnitt überzeugte die Miniserie «Tod von Freunden» 1,50 Millionen Fernsehzuschauer. Dies hatte eine maue Quote von 8,4 Prozent zur Folge. Doch bei der jüngeren Zuschauerschaft kam das Programm noch deutlich schlechter an. Hier schalteten im Schnitt nur 0,12 Millionen Fernsehende im Alter zwischen 14 und 49 Jahren ein. Das ZDF erzielte hier nicht mehr als einen enttäuschenden Marktanteil von 2,6 Prozent. Im linearen Fernsehen blieb der Erfolg somit eindeutig aus. Allerdings ist die Serie auch in der ZDF-Mediathek abrufbar, wo sie möglicherweise mehr Zuschauer überzeugen kann. Hierfür liegen jedoch keine Zahlen vor.

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