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Europa League Finale: Arsenal träumt von der Champions League

Am Mittwoch werden sich der FC Chelsea und FC Arsenal London im ersten der beiden englischen Finals dieser Saison gegenüberstehen. Neben dem prestigeträchtigen Titel geht es im streitbaren Austragungsland Aserbaidschan für den FC Arsenal noch um das letzte Ticket für die Champions League.

#1: Im Halbfinale setzte sich der FC Chelsea denkbar knapp im Elfmeterschießen gegen die Europa League-Helden der Eintracht durch. In einem harten Kampf boten die auf dem Papier klar unterlegenen Frankfurter dem reichen Club aus England lange die Stirn. Am Ende reichte es ganz knapp nicht und so wird der FC Arsenal, der sich zeitgleich gegen Valencia durchsetzte, auf den Stadtrivalen treffen.

#2: Mit Chelsea und Arsenal treffen erst zum zweiten Mal in der Geschichte des UEFA Cup bzw. der Europa League im Finale zwei englische Teams aufeinander, das gab es zuvor nur im UEFA-Cup-Finale 1972 (Tottenham gegen Wolverhampton). Das Duell zwischen Chelsea und Arsenal wird die erste Begegnung sein, die sowohl im FA-Cup-Finale, im League-Cup-Finale und einem Europapokalfinale stattfand.

#3: Neben den Gunners und den Blues wird mit Tottenham Hotspur auch ein dritter Verein aus London in den europäischen Endspielen vertreten sein. So viele Vereine aus einer Stadt gab es in den Finalspielen noch nie. Auch die Tatsache, dass die beiden Titel rein von englischen Teams ausgemacht werden, ist ein Novum. Zuvor stellte Spanien in den Jahren 2014 und 2016 mit Real Madrid, Atletico Madrid und FC Sevilla jeweils drei Finalteilnehmer.

#4: Arsenal-Trainer Unai Emery gewann schon drei Mal die Europa League (2014, 2015 und 2016 mit Sevilla) – häufiger als jeder andere Trainer. Er könnte als 4. Coach den UEFA Cup bzw. die Europa League mit zwei verschiedenen Teams gewinnen – das schafften zuvor nur Giovanni Trapattoni (Juventus & Inter Mailand), Jose Mourinho (Porto & Manchester United) und Rafael Benitez (Valencia & Chelsea).

#5: Chelsea-Trainer Maurizio Sarri ist der erste italienische Trainer im Finale des UEFA Cup bzw. der Europa League seit Alberto Malesani, der 1999 mit Parma den UEFA Cup gewann. Die bisherigen zwei italienischen Trainer, die einen englischen Verein in einem Europapokal-Finale betreuten, gewannen beide das Endspiel mit Chelsea – Gianluca Vialli im Pokal der Pokalsieger 1998 und Roberto Di Matteo in der Champions League 2012.

#6: Chelsea gewann vier seiner fünf Endspiele im Europapokal (zweimal Pokal der Pokalsieger, einmal Champions League und einmal Europa League). Arsenal dagegen verlor vier seiner fünf Endspiele im Europapokal, den einzigen Sieg gab es im Pokal der Pokalsieger 1994 mit 1-0 gegen Parma. Die jüngsten drei Endspiele verlor Arsenal allesamt (Pokal der Pokalsieger 1995, UEFA Cup 2000 und Champions League 2006).

#7: Chelsea-Stürmer Olivier Giroud erzielte zehn Tore in der laufenden Europa-League-Saison – mehr als jeder andere Chelsea-Spieler innerhalb einer Europapokal-Saison (exkl. Qualifikation). Zudem traf kein Franzose in einer Europapokal-Saison häufiger als Giroud. Bei den Gunners erzielten die letzten acht Europa-League-Tore allesamt Pierre-Emerick Aubameyang (4) und Alexandre Lacazette (4).

#8: Im dritten Jahr in Folge wird ein Land zum ersten Mal das Austragungsland eines Europapokalfinals sein (zuvor Wales im Champions-League-Finale 2016/17 und die Ukraine im Champions-League-Finale 2017/18) – Aserbaidschan ist dabei das 24. neue Austragungsland. Die UEFA möchte allen Verbänden die Austragung eines europäischen Finales ermöglichen.

#9: Auf Grund des politischen Konflikts zwischen Aserbaidschan und Armenien wird der armenische Fußballstar Henrikh Mkhitaryan, der bereits bei Borussia Dortmund unter Vertrag stand, nicht mit dem restlichen Kader des FC Arsenal nach Baku reisen. Aus Sicherheitsgründen verzichtet der Spieler auf einen Auftritt im Finale.

#10: Die Einschätzungen von DAZN-Experte Ralph Gunesch und Moderator Tobias Wahnschaffe: „Nachdem beide Mannschaften jeweils ihr Heimspiel in der Premier League gewonnen haben und in der Europa League lediglich im Halbfinale ein paar Probleme hatten, erwarte ich ein ausgeglichenes Spiel. Mit Mkhitaryan, der beim Spiel an der Stamford Bridge traf und in der EL bereits zu 11 Einsätzen (0 Tore, 2 Vorlagen) kam, fehlt aus politischen Gründen natürlich ein wichtiger Spieler fürs Arsenals Offensive. Aber auch bei Chelsea ist man, abgesehen von den Langzeitverletzten, nicht frei von Sorgen (Ngolo Kanté). Chelsea hat es verpasst im Carabao Cup dieses Jahr einen Titel zu holen, Arsenal hat die direkte Qualifikation für die Champions League über die Premier League nicht geschafft. Somit dürfte der Druck für Arsenal etwas größer sein – denn Champions League in der kommenden Saison ist das große Ziel," sagt Wahnschaffe.

Gunesch: „Wir werden in Baku ein enges Finale erleben. Das Hinspiel in der Liga konnte Chelsea 3:2 gewinnen, das Rückspiel im Januar 2019 ging mit 2:0 an Arsenal. In der Premier League trennten beide Teams am Ende gerade einmal 2 Punkte“, sagte Tobias Wahnschaffe. „Chelsea hat sich als Tabellendritter über die Liga für die Champions League qualifiziert. Arsenal wiederum schafft es nur mit einem Triumph in Baku in die Königsklasse. Auch deshalb glaube ich, dass sich die Gunners durchsetzen werden. Sie brauchen den Sieg mehr als Chelsea. Zudem ist Arsenal Trainer Emery der König der Europa League: Zwischen 2014 und 2016 konnte Emery dreimal in Folge mit Sevilla die Trophäe gewinnen. Er weiß worauf es in einem europäischen Finale ankommt.“

#11: Das Finale der Europa League wird am 29. Mai ab 20.30 Uhr bei DAZN zu sehen sein. Uli Hebel wird das Endspiel mit Experten Jonas Hummels an seiner Seite kommentieren. Live in Baku vor Ort werden Tobi Wahnschaffe und Ralph Gunesch durch den Abend moderieren.

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