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Preuß und Gerhardt: Sat.1-Filme mit starken Frauenfiguren entstehen

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Erste Klappe für «Ein ganz normaler Tag» und «Stalker». Michael Souvignier sowie Christian Balz und Dietmar Güntsche produzieren.

Sat.1 lässt dieser Tage zwei neue Dienstags-Filme produzieren, die nicht dem Genre Romantic Comedy entspringen. Besetzt sind diese mit starken Frauen – nämlich Josefine Preuß und Sonja Gerhardt. Der Reihe nach: Preuß ist als Ärztin Malu im Film «Gestalkt» zu sehen. Ihre Figur verliebt sich in den gut aussehenden Hannes (Vladimir Burlakov) an dem es einfach nichts auszusetzen gibt. Scheinbar! Denn als die taffe Malu sich auf die Beziehung einlässt, fallen ihr immer mehr Seltsamkeiten an Hannes auf. Plötzlich taucht er ungefragt in ihrer Praxis auf. In scheinbar bester Absicht erklärt er ihr, wie sie am geschicktesten mit ihrem Chef verhandelt. Er kauft für sie ein. Drängt sich auf oder verschwindet plötzlich wortlos - bis Malu sich trennt. Doch für Hannes ist noch lange nicht Schluss. Er will Kontrolle über Malus Leben. Er diskreditiert sie in der Arbeit, verschafft sich Zugang zu ihrem Haus, fotografiert sie schlafend, löscht Dateien auf ihrem Computer, gibt sogar eine Todesanzeige für Malu auf.

Sonja Gerhardt spielt in «Ein ganz normaler Tag» eine junge Anwältin. Am helllichten Tag verprügeln zwei Jugendliche vor den Augen zahlreicher Passagiere in der Tram zwei Mitfahrer. Das männliche Opfer liegt im Koma, seine Freundin hat zahlreiche Verletzungen. Die Polizei stellt die beiden Täter noch am Tatort. Doch nach Zeugenaussagen ist der Fall plötzlich nicht mehr so klar: Das Paar Gerd (Oliver Bröcker) und Doro (Pia Micaela Barucki) ist sich nicht einig, was sie gesehen haben und was sie erzählen sollen. Die 24-jährige Drogerieverkäuferin Nicole (Mira Elisa Goeres) zieht ihre Aussage zurück und will sich an nichts mehr erinnern. Was ist wahr und wollen sich Zeugen aus Angst mit Absicht nicht mehr erinnern?

Michael Souvignier und Till Derenbach sind die Produzenten von «Ein ganz normaler Tag». Der Film entstammt einem Buch von Martin Rauhaus, das Regisseur Bert Verbong umsetzt. Gestalkt wird von Neue Bioskop Film hergestellt, Produzent ist hier der ehemalige Sat.1-Fiction-Mann Christian Balz gemeinsam mit Dietmar Güntsche. Jochen Alexander Freydank führt Regie, das Buch schrieb Kristin Derfler.

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