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Voting-Verlauf: Anfang Februar war der Kipppunkt zwischen Gil und Ariel erreicht

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Aus den offiziellen Abstimmungs-Ergebnissen lässt sich eine potenzielle Interpretation ablesen, die eine Parallele zu inhaltlichen Debatten zum Streit der beiden zuließe.

Er löste viele kontroverse Diskussionen aus, am Ende muss jedoch festgehalten werden, dass Gil Ofarim vielleicht auch gerade deshalb im australischen Dschungel bis ganz nach oben kam und Dschungelkönig 2026 geworden ist. Das Finale erreichte mit über fünf Millionen Zuschauenden so hohe Reichweiten wie seit sechs Jahren nicht mehr. Auch der Umfang der Voting-Beteiligung war so hoch wie seit Ewigkeiten nicht mehr, wie die Moderatoren im Camp selbst offenbarten. Nun hat RTL das offizielle Ranking der Zuschauerabstimmungen veröffentlicht:

Mit 66,93 Prozent der Stimmen entschied Gild das Finale der 19. Staffel von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» demzufolge sogar überdeutlich für sich. Somit lag er weit vor der Vize-Gewinnerin. Samira erreicht 33,07 Prozent und belegt Platz zwei. Schon im Vorfinale zeichnete sich ab, wohin die Reise geht. Gil führte das Voting mit 58,98 Prozent an. Samira folgte mit 23,83 Prozent. Hubert schied mit 17,19 Prozent aus und verließ das Camp als Drittplatzierter. Übrigens lag der umstrittene Sänger seit dem ersten Rauswahl-Termin vorne, an dem er bereits 45,3 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und sich damit am sichersten im Camp hielt. Ab dem 1. Februar steigerte er sich dann konstant deutlich über 50 Prozent.

Interessant aber auch der Blick auf die Zahlen Prüfungs-Votings aus der ersten Woche: Wurde Ariel am ersten Tag zunächst mit knappem Vorsprung (25,7 Prozent) vor Gil (23,3 Prozent) in die erste Dschungelprüfung gevotet, wollten sie an den darauffolgenden Tagen dann mit Abstand die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer dort sehen - fortan kam sie nahezu immer auf über 50 Prozent der Stimmen.

In einer möglichen Deutung ließe sich ein Stimmungsumschwung beim Publikum in der Gil-Ariel-Konstellation zu Gunsten des Sängers interpretieren. Als weiteres Indiz dafür könnte gedeutet werden, dass Ariel zu Beginn zumindest noch auf Rang zwei in der Gunst der Abstimmenden lag und in der Folgezeit sukzessiv immer weiter ins Mittelfeld hinter andere Camper zurückfiel, während sich Gil mühelos weiter an der Spitze hielt. Zu beachten ist allerdings, dass Ariel als Zweitplatzierte bereits meilenweit hinter Ofarim lag. Am 30. Januar kam sie etwa auf 15,0 Prozent, er auf 45,3 Prozent der Stimmen. Schon am 2. Februar fiel der Abstand zwischen ihnen mit 59,8 (Gil) zu 7,3 Prozent (Ariel) noch weitaus gravierender aus. Zu diesem Zeitpunkt erreichte Ofarim im Zuspruch seinen vorläufigen Höhepunkt, der nur im Finale dann nochmal übertroffen wurde - scheinbar markiert der 2. Februar also den endgültigen Kipppunkt.

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