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«Armes Deutschland – Deine Kinder»: Produktionsfirma verspricht Hilfe

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Was passiert eigentlich auf langfristiger Sicht mit den Protagonisten der neuen Sozialreportage «Armes Deutschland – Deine Kinder»? Die Produktionsfirma kündigt an, dass für Hilfe vorgesorgt ist.

Es ist ein Skandal, unter welchen Umständen manche Kinder in einem reichen Land wie Deutschland aufwachsen müssen.
Executive Producer Benjamin Mandal
Wenn am 9. Oktober 2018 bei RTL II die neue Sozialreportage «Armes Deutschland – Deine Kinder» anläuft, rückt der Privatsender in den Fokus, unter welchen bedürftigen Umständen manche Kinder im eigentlich wohlhabenden Deutschland aufwachsen müssen. Die Dreharbeiten zu den vier kommenden Ausgaben, die immer dienstags um 20.15 Uhr über den Äther gehen werden, haben bereits Anfang 2017 begonnen – und das mit Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerks, das zudem auch kommende Sozialreportagen von RTL II begleiten wird (mehr dazu). Aber nicht nur durch das Deutsche Kinderhilfswerk sollte gewährleistet werden, dass sich die jungen Protagonisten des Formats durch die Dreharbeiten nicht noch weiter belastet fühlen.

Wie Sylvia Fahrenkrog-Petersen, CEO der Produktionsfirma Good Times, in einem Pressestatement erläutert, wurden entsprechende Vorkehrungen getroffen, um der sensiblen Thematik gerecht zu werden: "Zum einen kooperiert er mit dem Deutschen Kinderhilfswerk, um Aufmerksamkeit für ein so wichtiges Problem zu schaffen, bei dem viele gerne wegsehen, um so Diskussionen für neue Lösungsansätze anzuregen. Zum anderen ist im Produktionsbudget auch eine psychologische Betreuung für alle Protagonisten und speziell der Kinder enthalten, die von Diplompsychologin Susann Szyszka übernommen wird."

Szyszkas Hilfe endet aber nicht, wenn die Kamerateams weg sind: Laut Good Times wird die Diplompsychologin künftig auch abseits der Dreharbeiten den Familien, die in «Armes Deutschland – Deine Kinder» zu sehen sind, als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Wie sie erklärt, hält sie übrigens nicht den Geldmangel für die eklatanteste Sorge: "Armut wird häufig mit finanzieller Not gleichgesetzt, dabei ist fehlendes Geld in vielen Fällen nicht das entscheidende Problem", so die Psychologin. Sie führt fort: "Ich rede eher von einer Armut in den Köpfen der Erziehungsberechtigten. Wenn Eltern nicht wissen, wie sie ihre Kinder gesund ernähren, fördern und so zu selbstbestimmten Menschen erziehen können, dann haben diese Kinder kaum eine Chance."

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