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«Criminal Minds»

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So darf es weitergehen: Die siebte Staffel der Krimiserie lief erneut am Donnerstagabend – und erneut war sie dort erfolgreich.

«Criminal Minds» hat wohl schon so jeden Sendeplatz hinter sich gebracht: War es ganz am Anfang der Sonntag, an dem Erstausstrahlungen gezeigt wurden, war es hinterher der Samstag und schließlich wieder der Sonntag. Seit der zweiten Hälfte der sechsten Staffel ist die Krimiserie allerdings nur noch am Donnerstag mit neuen Folgen zu sehen. Mit Erfolg: So erreichte der derzeit angeschlagene Privatsender Sat.1 mit den Folgen durchschnittlich 12,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Hat dieser Trend angehalten? Nach einer rund fünfmonatigen Pause kehrte das Format mit Staffel sieben zurück – erneut in Doppelfolgen.

Der Auftakt am 30. August war gelungen: Insgesamt schalteten 2,53 Millionen Menschen ein, das entsprach einem Marktanteil von 8,8 Prozent. Aus der werberelevanten Zielgruppe lockte die Serie 1,30 Millionen Zuschauer an, das führte zu ordentlichen zwölf Prozent Marktanteil. Die zweite Folge legte im Anschluss sogar noch einen drauf und verzeichnete bei insgesamt 3,01 Millionen Zuschauern 14,9 Prozent Zielgruppenmarktanteil. Eine weitere Folge kam nach 22.15 Uhr auf 2,57 Millionen Zuschauern und denselben Marktanteil in der Zielgruppe. In Woche zwei zeigte man dann wieder normal zwei Folgen der Serie – diese kamen erneut gut an. Beide verzeichneten einen Marktanteil von 13,4 Prozent. Das Publikum blieb also am Ball.

Ebenso eine Woche später, als zunächst 13,5 Prozent Marktanteil gemessen wurden und anschließend sogar 14,6 Prozent. Ähnlich gut lief es die Wochen danach. Am besten schnitt «Criminal Minds» am 27. September ab, als bei der zweiten Folge des Abends 15 Prozent der Umworbenen ermittelt wurden. Insgesamt sahen 3,01 Millionen Leute zu, 1,74 Millionen davon waren zwischen 14 und 49 Jahre alt. Mit diesen Werten überflügelte man sogar RTL, das parallel weiterhin mit «Person of Interest» (10,2 % MA) zu kämpfen hatte. Am 4. Oktober ließ die Sat.1-Euphorie dann ein wenig nach. Beide Folgen generierten Marktanteile um elf Prozent – also allenfalls Mittelmaß.

Überraschend schwache Werte wurden am 18. Oktober ermittelt, als die 20.15-Uhr-Folge nicht über magere 9,1 Prozent Marktanteil hinaus kam. Im Schnitt saßen an diesem Abend nur 2,27 Millionen Menschen vor den TV-Geräten, 1,12 Millionen davon waren werberelevant. Und das, obwohl das Gegenprogramm kein anderes war. Bis Anfang November pendelten die Marktanteile zwischen zehn und elf Prozent, erst mit den letzten drei Folgen gab es wieder Ausreißer nach oben.

Besonders die vorläufig letzte Folge machte Sat.1 mal wieder richtig Freude. Das zweiteilige Staffelfinale wollten am 29. November 3,28 Millionen Menschen sehen, daraus resultierten 10,4 Prozent Marktanteil. Von den Jungen sahen 1,46 Millionen zu, was 13,9 Prozent Marktanteil zur Folge hatte.

Die Bilanz kann sich demnach sehen lassen. Im Mittel kamen die 23 Folgen der siebten Staffel auf 2,76 Millionen Zuschauer und 9,3 Prozent Marktanteil. 1,46 Millionen 14- bis 49-Jährige sorgten für durchschnittlich 12,5 Prozent Marktanteil. Damit lag man über einen Prozentpunkt unter den Werten, den die sechste Staffel 2011/12 auf zwei unterschiedlichen Sendeplätzen einfahren konnte. Dennoch: Für Sat.1 ist in der derzeitigen Lage jeder zweistelliger Marktanteil ein guter Marktanteil. Verluste hin oder her. Dumm nur, dass man aufgrund der zeitweisen Ausstrahlung von Doppelfolgen jetzt schon wieder auf altes Material zurückgreifen muss. Ab dieser Woche stehen nämlich nur noch Wiederholungen der Serie auf dem Plan.

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