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«Promi Big Brother» punktet auch mit wechselnden Sendezeiten

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Das neue Konzept hat die Zuschauer nicht abgeschreckt, denn bis jetzt läuft es mindestens genauso gut wie in der vorherigen Staffel.

Die Reality-Show «Promi Big Brother» ist in die elfte Staffel gestartet. Erstmals seit der ersten Staffel gibt es keine unterschiedlichen Bereiche, sondern alle 13 Bewohner teilen sich von Beginn an den „Container“. Außerdem gab es erstmals eine Wildcard für die Teilnahme, welche durch Votes von der Community vergeben wurde. So sicherte sich der TikToker Marco Strecker einen Platz im Haus. Unter anderem sind in diesem Jahr beispielsweise Iris und Peter Klein, Patricia Blanco, Matthias Mangiapane und Jürgen Milski mit dabei.

Anders als in den Jahren zuvor variieren die Sendezeiten in diesem Jahr stark. Los ging es am Montag mit dem Einzug, wie gewohnt ab 20.15 Uhr. 1,73 Millionen Fernsehende verfolgten, wie die ersten elf Bewohner in den Container einzogen. Dies bescherte Sat.1 dies bislang beste Reichweite der Staffel und zudem einen starken Marktanteil von 8,1 Prozent. In der Zielgruppe stand mit 0,70 Millionen Jüngeren sowie herausragenden 14,7 Prozent zum Auftakt der bislang beste Wert der Staffel auf dem Papier.

Auch am zweiten Tag lief die Show zur besten Sendezeit. Bei einem Publikum von weiterhin 1,62 Millionen Menschen fiel die Quote dennoch auf den bisherigen Tiefstwert von hohen 5,9 Prozent zurück. Die 0,63 Millionen Umworbenen mussten ebenfalls einen deutlichen Rückgang auf weiterhin überzeugende 10,2 Prozent hinnehmen. Am Mittwoch stand dann der abrupte Wechsel an und die Startzeit verschob sich nach hinten auf 23.00 Uhr. Dadurch sank die Zuschauerzahl auf den Tiefstwert von 1,01 Millionen. Im Gegensatz dazu landete der Marktanteil beim bisherigen Rekordwert von hervorragenden 10,0 Prozent. Das jüngere Publikum verkleinerte sich auf 0,29 Millionen Menschen, landete aber ebenfalls bei einem ausgezeichneten Resultat von 14,1 Prozent Marktanteil.

Einen Tag später ging es schließlich um 22.15 Uhr los. Dadurch gewann der Sender wieder 400.000 Interessenten hinzu und sicherte sich nun mit 1,41 Millionen Zuschauern weiterhin sehr starke 9,7 Prozent. Bei den 0,44 Millionen Werberelevanten war zudem eine Quote von 3,4 Prozent möglich. Am Freitag wurde der Start wieder auf 23.00 Uhr nach hinten verschoben. Dennoch verfolgten 1,16 Millionen Neugierige das Geschehen und sicherten sich so starke 8,2 Prozent. Bei den 0,41 Millionen 14- bis 49-Jährigen kamen herausragende 12,6 Prozent Marktanteil zustande.

Im Jahr zuvor war das Konzept noch anders gewesen: Die erste und letzte Show zur Primetime und alles dazwischen beinahe ausnahmslos um 22.15 Uhr. Aus diesem Grund war es umso interessanter zu sehen, wie das Publikum auf die beinahe täglich geänderte Sendezeit in diesem Jahr reagiert. Das neue Konzept scheint die Zuschauer bislang jedoch nicht vergrault zu haben. Eher im Gegenteil: Der Einzug lag über den Vorjahreswerten und ansonsten bewegt man sich momentan auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr zuvor. Durch die teils sehr späten Sendezeiten sind sogar ab und an noch deutlich höhere Quoten möglich.

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