Wenn Sie zu den Menschen gehören, die täglich mehr als vier bis fünf Stunden vor einem Bildschirm verbringen, ist es höchste Zeit, etwas für die Entspannung Ihrer Augen zu tun! Bildschirme bestimmen inzwischen unseren Alltag. Besonders diejenigen, die am Computer arbeiten, kommen – rechnet man Smartphone-, Tablet- und natürlich Fernsehbildschirme hinzu – leicht auf über zwölf Stunden täglich. So sehr wir den Kontakt mit moderner Technologie lieben, so sehr bleibt er doch eine Herausforderung für unsere Augen.
Vielleicht benötigen Sie eine Brille – oder Sie tragen bereits Kontaktlinsen, die Ihnen klare Sicht bieten, ohne dass Sie ständig die Fassung wechseln müssen. Heute gibt es unzählige Fassungen, mit denen Sie sogar Ihren Lieblingsfilmcharakter nachahmen können. Bewahren Sie Ihre Fassung auf und wählen Sie ein neues Brillenglas oder eine andere Kontaktlinsenstärke, die optimal zu Ihrer Sehstärke passt.
Häufige Symptome bei langem Gebrauch von Bildschirmen sind müde oder gereizte Augen, manchmal begleitet von verschwommener Sicht oder Trockenheit. Letzteres passiert, weil unsere Augen beim Fokussieren auf den Bildschirm seltener blinzeln und dadurch weniger befeuchtet werden. Doch der dauerhafte Gebrauch von Bildschirmen kann auch über die Augen hinaus Beschwerden verursachen – etwa Kopfschmerzen oder Nackenschmerzen.
Da Bildschirme immer präsenter werden, beschäftigen sich Wissenschaftler zunehmend mit der sogenannten „Eye-gonomics“ – also der ergonomischen Nutzung der Augen – und haben dazu zahlreiche Ratgeber veröffentlicht. Wir haben die neuesten und zuverlässigsten Tipps zusammengetragen, mit denen Sie Ihre Augen entspannen und die langen Stunden vor dem Bildschirm angenehmer gestalten können – ganz ohne lästige Schmerzen.
Verursachen Ihre Augen schon Probleme vor dem Fernseher?
Wenn Sie bereits eine Sehschwäche haben, geraten Sie schneller in die Risikozone für Augenüberlastung. Das ist ganz natürlich, denn Ihre Augen müssen gleichzeitig mit der Sehschwäche und der Komplexität digitaler Inhalte umgehen. Tatsächlich können sogar die Brillen, die Sie sonst tragen, bei Computerarbeit die Ermüdung verstärken, wenn sie nicht optimal angepasst sind – dasselbe gilt für Kontaktlinsen, die nicht für lange Bildschirmzeiten geeignet sind.
Bessere Auflösung, größere Diagonale, weniger Ermüdung
Die Bildschirmauflösung spielt eine entscheidende Rolle bei der Augenbelastung. Wenn Sie Ihren Film auf einem Laptop ansehen, achten Sie darauf, dass die Auflösung korrekt eingestellt ist und der Bildschirm nicht zu hell leuchtet. Studien zeigen, dass hochauflösende Bildschirme (etwa bei Fernsehern, Tablets oder Laptops) die Augen weniger anstrengen, da sie schärfere Bilder liefern als ältere Modelle.
Auch komplexe Tätigkeiten auf kleinen Displays – etwa Lesen oder Spielen auf dem Smartphone – fördern visuelle Ermüdung. Verwenden Sie daher stets das passende Gerät für die jeweilige Aufgabe. Wer an detailreichen Projekten arbeitet, wie z. B. im Design, profitiert von großen, hochauflösenden Monitoren – sie sind nicht nur produktiver, sondern auch entspannender. Haben Sie noch einen alten Monitor, sollten Sie ihn möglichst ersetzen. Wenn das nicht möglich ist, überprüfen Sie die Bildwiederholrate – alles unter 75 Hz ist tabu.
Der richtige Abstand ist entscheidend
Wenn ein Film besonders spannend ist, neigen wir dazu, uns näher zum Bildschirm zu beugen. Doch genau das ist eine der Hauptursachen für visuelle Ermüdung. Für den idealen Abstand setzen Sie sich aufrecht hin und strecken Sie den Arm aus – dort, wo Ihre Handfläche ruht, sollte der Bildschirm stehen. Die Oberkante des Bildschirms sollte auf oder leicht unter Augenhöhe liegen, und der Bildschirm selbst sollte vertikal und nicht geneigt positioniert sein.
Die richtige Beleuchtung ist das A und O
Oft wird Augenbelastung durch zu starke Beleuchtung verursacht – sei es durch Sonnenlicht oder künstliches Licht. Bei der Computernutzung sollte das Umgebungslicht etwa halb so hell sein wie in typischen Büroräumen. Verwenden Sie Jalousien gegen Sonnenlicht und weniger Lampen im Raum. Wenn möglich, stellen Sie den Bildschirm so auf, dass das Fenster seitlich und nicht vor oder hinter Ihnen liegt.
Reflexionen vermeiden
Lichtreflexe auf Wänden oder direkt auf dem Bildschirm können die Augen stark beanspruchen. Wenn Sie keine Jalousien haben, hilft ein Antireflex-Filter oder eine spezielle Bildschirmabdeckung, wie sie viele Grafikdesigner nutzen. Ist das Problem besonders stark, kann auch eine dunklere, matte Wandfarbe helfen. Wenn Sie Brillen- oder Kontaktlinsenträger sind, achten Sie auf eine gute Entspiegelung – Ihre Augen werden es Ihnen danken.




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