Heute startet bei Netflix der neue Streich der Macher von «Dark». Kann der Neustart die hohen Erwartungen erfüllen?
Es ist 1899, und auf einem Schiff mitten im Atlantik, auf der Strecke von England nach New York, geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Schon die Passagiere wirken irgendwie seltsam, allen steht eine unbestimmte Angst in den Augen, und jeder von ihnen, wie bald festzustellen ist, hütet das ein oder andere dunkle Geheimnis. 13 Jahre, bevor die Titanic für immer auf den Grund des Ozeans gesunken ist, wird uns nun ein weiteres Schiffsdrama erzählt. Aber hat man das – zum Beispiel mit dem Untergang des weltberühmten luxuriösen Dampfers von Southampton – nicht alles schon einmal gesehen?
Gleichzeitig wird schon in den ersten Szenen deutlich, dass auf diesem Schiff kaum etwas so sein dürfte, wie es zunächst scheint. Bereits in den ersten Folgen wird die Besatzung von übernatürlichen Phänomenen heimgesucht, deren Schrecken sich immer weiter steigert. Zudem wirft fast jede Wendung neue Rätsel auf, die es zu ergründen gilt. Denn «1899» ist nicht nur eine Reise mitten auf den Atlantik, einen gefährlichen Ort, wenn man nur mit Morsecodes kommunizieren kann, sondern auch in die Abgründe der Charaktere. Gerade die Hauptdarsteller Emily Beecham und Andreas Pietschmann können hier besonders überzeugen und haben einen großen Anteil am Gelingen des Gesamtwerks. 

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