Sportcheck

2. Liga live mit erstklassigen Quoten, Zusammenfassungen aber mau

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Der deutsche Profifußball ist zurück. Seit diesem Wochenende rollt der Ball in der 2. Liga - erstmals exklusiv bei Sky. Die Quoten analysiert, dazu Darts, Frauen-EM und mehr im neuen SportCheck!

Die 2. Liga bei Sky


Highlights der kommenden Woche

  • Täglich: Tennis, ATP World Tour 250, Generali Open in Kitzbühel (Eurosport)
  • Täglich: Tennis, ATP World Tour 500, Citi Open in Washington (Sky Sport)
  • Montag, 20.15 Uhr: Fußball, 2. Liga, Fortuna Düsseldorf - Eintracht Braunschweig (Sky Sport Bundesliga)
  • Dienstag, 17.55 Uhr: Fußball, Testspiel, VfB Stuttgart - Huddersfield Town (Sky Sport News)
  • In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 3 Uhr: Fußball, MLS All Stars - Real Madrid (Eurosport)
  • Donnerstag, 17.30 Uhr: Fußball, Frauen-EM Halbfinale, Dänemark - Österreich (ARD & Eurosport)
  • Donnerstag, 20.00 Uhr: Fußball, Frauen-EM Halbfinale, Niederlande - England (ARD & Eurosport)
  • Freitag, 20.25 Uhr: Fußball, 2. Liga, 1. FC Kaiserslautern - SV Darmstadt 98 (Sky Sport Bundesliga)
  • Samstag, 20.15: Fußball, Supercup, Borussia Dortmund - FC Bayern München (ZDF & Eurosport Player)
  • Sonntag, 8.30 Uhr: Motorsport, Moto GP, Großer Preis von Tschechien in Brünn (Eurosport)
  • Sonntag, 16.45 Uhr: Fußball, Frauen-EM Finale (ZDF & Eurosport)
Der Ball rollt wieder. Nunja. Eigentlich rollte er den ganzen Sommer durch. Von Sommerpause keine Spur. Nach dem Abpfiff der Bundesliga-Saison begann kurz darauf die U21-EM, den Confederations Cup gab es auch, nun die Frauen-EM. Und viele Testspiele mit namhaften Clubs. Doch Pflichtspiele der Bundesligisten sind nochmal was anderes.

Am Freitag startete nun zunächst die 2. Bundesliga, traditionell inzwischen mit ein paar Spieltagen Vorsprung zum Oberhaus. Die komplette Aufmerksamkeit konnte der Fan daher den oft zu Unrecht vernachlässigten Profiteams aus dem Unterhaus widmen. Tummelt sich hier doch so mancher Traditionsverein, wie etwa der 1. FC Nürnberg, Eintracht Braunschweig, der 1. FC Kaiserslautern, der VfL Bochum oder der FC St. Pauli.

Letztere beiden eröffneten dann Freitags unter Flutlicht auch die neue Saison. Ab sofort hat Sky die Rechte an den Livespielen exklusiv, SPORT1 hat die Rechte am Montagsspiel verloren. Auch die Highlightauswertung im Free-TV übernimmt Sky bei Sky Sport News HD. Da waren natürlich viele Augen auf Sky gerichtet. Das erste Spiel des neuen Vertrages zwischen Bochum und St. Pauli sahen dann 320.000 Zuschauer ab 3 Jahren, was einen ordentlichen Marktanteil von 1,3 Prozent bedeutete. In der Zielgruppe der 14-49jährigen lief es auf Marktanteilsebene noch etwas besser, 120.000 Zuschauer bedeuteten hier 1,6 Prozent Marktanteil.

Die Zusammenfassung dieses Spiels im Free-TV sahen dann auf Sky Sport News nur 50.000 Zuschauer ab drei Jahren, was einen Marktanteil von 0,2 Prozent ergab (14- bis 49-Jährige: 20.000 Zuschauer, 0,3 Prozent Marktanteil).

Am Samstag ging es dann mit drei Spielen weiter. Zunächst trafen zur Mittagszeit der Absteiger FC Ingolstadt und einer der Aufstiegsfavoriten, Union Berlin, aufeinander. Dieses Spiel sahen 240.000 Zuschauer ab drei Jahren (2,4 Prozent Marktanteil) bzw. 90.000 Zuschauer in der Zielgruppe (2,5 Prozent Marktanteil).

Es folgte darauf die erste Konferenz der neuen Saison. Hier waren Bielefeld gegen Regensburg und Darmstadt gegen Fürth zu sehen. Die Konferenz sahen 350.000 Zuschauer ab drei Jahren (3,2 Prozent Marktanteil) bzw. 130.000 Zuschauer in der Zielgruppe (3,8 Prozent Marktanteil).

Die Einzelspiele verfolgten 60.000 (Bielefeld gegen Regensburg) bzw. 10.000 (Darmstadt gegen Fürth) Zuschauer ab drei Jahren.

Am Sonntag ging es dann ebenfalls mit einem Einzelspiel und einer Konferenz weiter. Den Anfang machten zwei Traditionsvereine. Das Spiel 1. FC Nürnberg - 1. FC Kaiserslautern, welches zur Mittagszeit außer Konkurrenz (aber gegen die Formel 1 und das Ende des Frauen-EM-Spiels der Deutschen) lief, sammelte beim Gesamtpublikum 150.000 Zuschauer ein (Marktanteil von 1,0 Prozent). In der Zielgruppe schalteten 100.000 Zuschauer zwischen 14-49 Jahren ein, was dort einen Marktanteil von 2,0 Prozent bedeutete.

Danach gab es eine Konferenz mit zunächst drei Spielen, von denen eines wegen eines Gewitters und starken Regens zunächst unterbrochen und dann sogar ganz abgebrochen wurde. Die Konferenz sahen 270.000 Zuschauer (90.000 Zuschauer 14-49 Jahre), was einen Marktanteil von 1,9 Prozent (2,0 Prozent 14-49 Jahre) bedeutete.

Die Einzelspiele hatten erwartbar weniger Zuschauer: Dynamo Dresden gegen den MSV Duisburg verfolgten mit 90.000 Zuschauern die meisten, Kiel gegen Sandhausen 30.000 Zuschauer und das abgebrochene Heidenheim gegen Aue nur 10.000 Zuschauer, knapp über dem messbaren Bereich.

Noch nicht wirklich angekommen scheint bei vielen Zuschauern zu sein, dass die Zusammenfassungen der 2. Liga im Free-TV nicht mehr bei SPORT1, sondern bei Sky Sport News laufen.

Die nachfolgende Zusammenfassung im Free-TV bei Sky Sport News sahen am Sonntag nämlich dann nur 70.000 Zuschauer ab drei Jahren, was einen Marktanteil von 0,3 Prozent bedeutete. In der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Leute schalteten 50.000 Zuschauer ein (Marktanteil 0,6 Prozent). Zum Vergleich: «Hattrick Pur - Die 2. Bundesliga» am Sonntag Morgen bei SPORT1 schalteten 140.000 Zuschauer ein. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Es bleibt abzuwarten, wie schnell es Sky gelingt, die ehemaligen SPORT1-Zuschauer zu Sky Sport News herüberzuziehen.

Darts World Matchplay beschert SPORT1 mal wieder gute Quoten



Darts hat sich inzwischen zu einem verlässlichen Quotengaranten für SPORT1 gemausert. Natürlich, herausragende Quoten fährt vor allem die Darts-WM um den Jahreswechsel herum in der Fußballfreien Zeit ein.

Doch auch zwischendurch fahren herausragende Events gute Quoten ein. So auch diese woche wieder das World Matchplay.
Die erste Runde am Montag holte gute 230.000 Zuschauer, am Dientag waren dann 200.000 Zuschauer dabei. Mittwoch zog das Interesse dann nochmals deutlich auf 300.000 Zuschauer an, das sich am Donnerstag dann sogar schon auf 330.000 Zuschauer steigerte. Freitag waren dann 350.000 Zuschauer dabei, Samstag sogar 390.000 Zuschauer. Das Finale am Sonntag sahen dann 560.000 Zuschauer - Topwert!

Kurz notiert: Frauen-EM, Testspiele, Wrestling, Formel 1



Die deutschen Damen haben die Titelverteidigung bei der Europameisterschaft in den Niederlanden verpasst. Nach einer schwachen Leistung schied die DFB-Elf überraschend, aber verdient gegen Dänemark aus. Das Spiel wurde wegen starker Regengüsse am Samstag Abend auf den Sonntag Mittag verschoben. Während die verhinderten Vorberichte am Samstag 3,82 Mio Zuschauer im ZDF verfolgten, sahen das Spiel selbst dann am Sonntag 5,73 Millionen Zuschauer.

Ohne die DFB-Elf wird es nun schwer, herausragende Quoten einzufahren. Das erste Viertelfinale am Samstag zwischen den Niederlanden und Schweden schauten etwa 2,27 Millionen - dies aber vermutlich in Vorfreude auf den Auftritt der DFB-Damen. Bei den letzten Gruppenspielen der vergangenen Woche sahen England - Portugal 780.000 Zuschauer bei Eurosport, den letzten Vorrundenauftritt der Deutschen gegen Russland am Dienstag sahen bei Eurosport 250.000 Zuschauer, im ZDF 7,06 Mio Zuschauer.

Testspiele gab es diese Woche auch wieder einige: Inter Mailand gegen Olympique Lyon sahen bei SPORT1 gute 120.000 Zuschauer am frühen Nachmittag. Am Dienstag gab es einen 3-2-Sieg des FC Bayern gegen den FC Chelsea: 450.000 Zuschauer sahen bei SPORT1 zu.

Weitaus weniger klangvoll war der Gegner, den der FC Schalke 04 am Mittwoch dann vor der Flinte hatte. Das Spiel gegen Neftchi Baku sahen bei SPORT1 180.000 Zuschauer. Am Donnerstag hatte man dann wieder den FC Bayern im Programm, das Spiel gegen Inter Mailand sahen dann 400.000 Zuschauer. Zum Abschluss der Woche gab es am Sonntag Abend dann noch AS Rom - Juventus Turin. 160.000 Zuschauer waren dabei.

Ein kurzer Blick zum Wrestling: «RAW» holte für ProSieben Maxx 290.000 Zuschauer, «SmackDown Live» dann einen Tag später 360.000 Zuschauer - dies bedeutete jeweils den Tagessieg beim Männersender.

Die Formel 1 sahen bei RTL 5,3 Millionen Zuschauer - bessere Werte gab es diese Saison nur beim Rennen in Bahrain. Der Marktanteil des Ungarn-Grand-Prix lag somit bei 35,3 Prozent ab drei Jahren und 32,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

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