Quotencheck

«American Horror Story»

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Die Deutschland-Premiere der vierten Staffel führte FOX zu herausragenden Einschaltquoten. Beim jüngeren Publikum konnte der Bezahlsender sogar mit sixx konkurrieren.

Immer häufiger macht das Pay-TV inzwischen auch hierzulande positive Schlagzeilen. Neben der Fußball-Bundesliga, die mit über 15 Prozent Marktanteil inzwischen häufig Marktführer am Samstagnachmittag ist, und weiteren ebenso hochkarätigen wie kostspieligen Fußball-Übertragungen ist es vor allem die AMC-Serie «The Walking Dead», die in den vergangenen Monaten immer wieder für neue Rekordwerte zu haben war. Doch auch die Erstausstrahlung der vierten «American Horror Story»-Staffel bescherte FOX am Mittwochabend um 21 Uhr einen mehr als respektablen Zuspruch des Publikums, der oftmals sogar an die Free-TV-Ausstrahlungen der Kreation von Ryan Murphy heranreichte.

Dabei war das Abschneiden beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren von Beginn an weitaus besser als bei allen Konsumenten ab drei Jahren. Der Staffelauftakt erreichte am 26. November eine durchschnittliche Zuschauerzahl von 0,11 Millionen, wobei fast alle gemessenen Zuschauer in besagter jüngerer Zielgruppe zu finden waren - und somit auch hier eine kaufmännisch gerundete Reichweite von 0,11 Millionen auf dem Papier stand. Und das war wahrlich kein Einzelphänomen, sondern war bei nahezu jeder Folge zu beobachten. Dementsprechend deutlich divergierten auch die Marktanteile: Insgesamt standen 0,4 Prozent zu Buche, bei den Jüngeren wurden hingegen tolle 1,0 Prozent erreicht.

In Woche zwei befanden sich nur 0,05 der gemessenen 0,08 Millionen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren, was der mit Abstand höchsten Differenz der gesamten Ausstrahlungsperiode entsprach. Insgesamt kam mit 0,3 Prozent ein Marktanteil zustande, der sich ins Gesamtbild der Quoten einfügen lässt. Bei den Jüngeren wurde hingegen ungewohnt schwache 0,5 Prozent verzeichnet. Kurz vor der zweiwöchigen Weihnachtspause stiegen die Werte mit dem Zweiteiler "Edward Mordrake" wieder leicht auf 0,7 und 0,6 Prozent an, während die spätere Episode beim Gesamtpublikum mit nur noch 0,07 Millionen sowie 0,2 Prozent die schwächsten Werte der Staffel einfuhr.

Im neuen Jahr ging es dann zunächst auf ähnlichem Niveau weiter, bevor zur Staffelmitte mit 0,12 Millionen ein neuer Reichweitenrekord eingefahren wurde. Dementsprechend stark waren auch die Marktanteile, die mit 0,4 bzw. 1,0 Prozent an die Auftaktepisode anknüpfte. Zwischen Januar und Februar ging es zwar dann zunächst wieder minimal bergab, doch die «Freak Show» hob sich ihre größten Quoten-Attraktionen für die letzten Folgen auf. Episode zehn und zwölf kamen jeweils auf 0,14 Millionen Serienfans, was insgesamt zwar wieder einmal "nur" 0,4 Prozent aller Fernsehzuschauer waren, bei den 14- bis 49-Jährigen hingen mit bemerkenswerten 1,1 Prozent einherging.

Das Finale erlangte tolle 0,13 Millionen Zuschauer sowie erneute 0,4 Prozent. "Der letzte Vorhang" verabschiedete sich vor 0,12 Millionen jungen Menschen, starke 1,0 Prozent waren die Folge.

Im Durchschnitt sahen sich 0,11 Millionen Menschen die 13 Folgen des vierten «American Horror Story»-Durchlaufs an, was bei allen Zuschauern ab drei Jahren immerhin mit klar messbaren 0,3 Prozent Marktanteil einherging. Dies sind keineswegs schlechte Werte angesichts der Tatsache, dass FOX ein Bezahlsender ist - und alleine schon die Zahl der potenziellen Zuschauer, die überhaupt Zugriff auf das Angebot haben, überschaubar ist. Weitaus besser sind jedoch die 0,9 Prozent Marktanteil beim Publikum zwischen 14 und 49 Jahren, das kurioserweise ebenfalls aus einer Reichweite von durchschnittlich 0,10 Millionen resultierte. Dies bedeutet nicht, dass es in ganz Deutschland keinen einzigen Menschen fernab dieser Altersgruppe gibt, der die Sendung bei FOX geschaut hat, aber die Zahl ist zumindest im für die Quotenmessung relevanten Panel so gering, dass bei kaufmännischer Rundung dennoch derselbe Wert wie beim Gesamtpublikum ausgewiesen wird.

Ebenfalls eine Erwähnung wert: Bei den jüngeren Zuschauern rangierte die FOX-Präsentation auf einem ähnlichen Niveau wie die Free-TV-Premiere der dritten Staffel bei sixx, die im letzten Quartal 2014 nicht über 1,1 Prozent bei 0,09 Millionen hinaus kam. Schon Durchgang zwei war mit 1,2 Prozent nur bedingt erfolgreicher, einzig die erste Staffel lief mit 1,6 Prozent auf dem Frauensender noch wirklich stark. Bei allen Fernsehenden lag das Free-TV mit 0,6 bis 0,8 Prozent allerdings bei allen drei Staffeln klar vor der gebührenpflichtigen Konkurrenz.

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