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«Das Supertalent»: Schwächstes Finale unterliegt auch noch Raab

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Hoffnungsvoll gestartet, blieb die achte Staffel insgesamt hinter den Erwartungen zurück. Diesen Eindruck bestätigte auch das XXL-Finale, wenngleich es im Vorwochenvergleich leicht bergauf ging.

Quotenverlauf: «Das Supertalent»-Finals

  • S1: 5,12 Mio. (16,9% / 24,3%)
  • S2: 6,10 Mio. (20,6% / 30,4%)
  • S3: 7,36 Mio. (23,3% / 31,8%)
  • S4: 8,23 Mio. (25,5% / 36,4%)
  • S5: 6,45 Mio. (20,8% / 28,2%)
  • S6: 4,35 Mio. (14,6% / 19,3%)
  • S7: 4,44 Mio. (15,9% / 20,5%)
Zu Beginn der achten Staffel im September schienen die Chancen gar nicht schlecht, dass das «Das Supertalent» seine Vorjahreswerte halten könnte. Kein Wunder: Mit Marktanteilen von knapp 25 Prozent der Umworbenen wusste die Castingshow voll und ganz zu überzeugen. Doch in den letzten Wochen hat sich Ernüchterung eingestellt: Nicht genug, dass die letzten fünf Folgen allesamt unter der 20 Prozentmarke landeten, setzte es vergangenen Samstag ein neues Allzeit-Minus von nur 15 Prozent in der Zielgruppe. Keine guten Vorboten für das Finale, das am Samstag mit «Schlag den Raab» zudem einen starken Konkurrenten bekam.

4,21 Millionen Zuschauer und 15,2 Prozent bei allen wollten ab 20.15 Uhr sehen, wie Marcel Kaupp zum neuen «Supertalent» gekürt wurde. Aus der Zielgruppe sahen 1,92 Millionen Vertreter zu, die zu 19,1 Prozent führten. Die erfreuliche Nachricht: Gegenüber der Vorwoche bedeutete das Reichweiten- und Quotengewinne. Mehr Zuschauer hatte die Show in diesem Jahr zuletzt Anfang November erreicht.

Die schlechte Nachricht: Der bisherige Tiefstwert eines Finals, aufgestellt bei Staffel sechs (siehe Infobox), wurde damit unterboten. Nur ein einziges Mal zuvor sahen zum Schluss einer Staffel weniger als 20 Prozent der Umworbenen zu. Hinzu kommt, dass man «Schlag den Raab» im Gegenprogramm aus Reichweiten- und Quotensicht unterlegen war: Die Spielshow erreichte mit ihrer 50. Ausgabe zwei Millionen 14- bis 49-Jährige und 21,7 Prozent.

Damit wird sich für RTL die Frage stellen, ob es wirklich klug war, die Live-Showphase beim Supertalent radikal zu kürzen und im Gegenzug die Castingphase auf ganze zwölf Wochen auszuweiten. Ganz zu Ende ist «Das Supertalent»  trotz Finalshow für dieses Jahr noch nicht: Kommenden Samstag plant RTL ein Special, in dem Dieter Bohlen seine Highlights aus acht Jahren «Supertalent» vorstellen darf. Dass es «Das Supertalent» auch 2015 mit einer neunten Staffel geben wird, bestätigte Dieter Bohlen bereits während der Finalshow.

Im Anschluss an den bunten Talentzirkus ging «Willkommen bei Mario Barth»  auf Sendung, dessen Marktanteile von der späten Sendezeit profitierten. Zur Geisterstunde saßen 1,70 Millionen Zuschauer vor ihren Fernsehern, was dem Komiker zufriedenstellende 13,2 Prozent bei allen einbrachte. Summa summarum reichte es für RTL am Samstag aber dennoch nur zu einem Tagesmarktanteil von 9,9 Prozent, was vor allem der überaus schwachen Daytime zugeschrieben werden muss. Trauriger Tiefpunkt war hierbei «Entführt – Gib mir mein Kind zurück», das ab 13.45 Uhr nicht über 7,4 Prozent der 14- bis 49-Jährigen gelangt war.

Einen ausführlichen Quotencheck zur achten Staffel von «Das Supertalent» lesen Sie ab Montagmittag bei Quotenmeter.de.
«Das Supertalent» im Jahr 2014...
...war besser als in den Vorjahren
8,8%
... war schlechter als in den Vorjahren
45,4%
...war eigentlich dieselbe Show wie jedes Jahr.
45,7%


© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/75262
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