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Der Ball rollt wieder: DFB-Pokal mit Top-Quoten

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Etliche Fußballbegeisterte widmeten sich den Live-Übertragungen und Zusammenfassungen zur ersten Runde des DFB-Pokals. Auch die Leichtathletik-EM und Boxen sorgte für Quote.

Sporthighlights in dieser Woche

  • Montag, 18 Uhr: «Schwimmen: EM» (Das Erste)
  • Montag, 20.15 Uhr: DFB-Pokal. SG Dynamo Dresden - FC Schalke 04 (Das Erste/Sky)
  • Dienstag, 19.45 Uhr: Handball-Supercup. THW Kiel - Füchse Berlin (Sport1)
  • Dienstag, 20.15 Uhr: Champions League-Quali. FC Kopenhagen - Bayer 04 Leverkusen (ZDF/Sky)
  • Donnerstag, 20.30 Uhr: Europa League-Quali. FK Sarajevo - Borussia Mönchengladbach (kabel eins)
  • Freitag, 20.15 Uhr: Bundesliga-Eröffnungsspiel. FC Bayern München - VfL Wolfsburg (Das Erste/Sky)
  • Samstag, 15.30 Uhr Konferenz, ab 18.30 Uhr "Topspiel" Dortmund-Leverkusen (Sky)
  • Sonntag, 14 Uhr: Formel 1: Großer Preis von Belgien (RTL/Sky), Berichterstattung ab 12.45 Uhr
Die Fußball-Nation atmet auf. Die erste Runde des DFB-Pokals am Wochenende stellte gleichzeitig auch die ersten Pflichtspiele des Bundeliga-Oberhauses in der neuen Saison dar. Als Vorgeschmack auf die Bundesliga-Saison, die diese Woche wieder Fahrt aufnimmt, verfolgten Millionen von Fußballfans die K.O.-Spiele zwischen den etablierten Bundesliga-Teams und den Außenseitern. Insgesamt 32 Spiele finden im Rahmen der ersten Runde statt, lediglich vier Partien müssen am Montag noch ausgespielt werden. In den meisten Fällen behielten die größeren Klubs die Oberhand über die Außenseiter, am Samstagnachmittag schaffte es lediglich der VfL Bochum den nominell stärkeren VfB Stuttgart in die Knie zu zwingen.

Die Sky-Konferenz am Samstagnachmittag mit insgesamt neun Duellen sahen insgesamt 600.000 Menschen. Diese Zahl reichte beim Gesamtpublikum für 4,9 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es sogar noch besser, hier waren die jungen Zuschauer mit 7,5 Prozent vertreten. Zur gleichen Zeit entschieden sich 70.000 Menschen für das Einzelspiel zwischen Borussia Dortmund und den Stuttgarter Kickers. Die Kickers boten dem Vizemeister der Bundesliga lange Zeit gut Paroli, das Vier zu Eins des Favoriten fiel viel zu deutlich aus. Insgesamt 0,6 Prozent der Fernsehenden ab Drei sowie 1,4 Prozent der jungen Zuschauer sahen eine couragierte Leistung der Schwaben. Für Sportbegeisterte ohne Pay-TV-Abo berichtete traditionell die «Sportschau» ab 18 Uhr am Samstagabend über die Geschehnisse vom Nachmittag. Dabei sprangen großartige 21,1 Prozent Marktanteil raus, als insgesamt 3,56 Millionen Zuschauer einschalteten.

Drei Partien folgten am Samstagvorabend und –abend, ehe es sonntags ab 14.30 Uhr mit einer Fünferkonferenz bei Sky weiterging – wieder war für die Außenseiter wenig zu holen. Später sendete Sky außerdem die Live-Übertragungen weiterer fünf Spiele ab 16 Uhr, darunter auch der Außenseitererfolg der Würzburger Kickers über Fortuna Düsseldorf und die Auseinandersetzung zwischen Preußen Münster und dem FC Bayern München. Der Rekordmeister setzte sich souverän mit Vier zu Eins durch, nicht ohne den 190.000 Zuschauern der Einzelpartie Schwächen kurz vor dem Saisonstart zu offenbaren. Mit 1,2 Prozent bei den Fernsehenden ab drei Jahren und 1,5 Prozent bei den Werberelevanten interessierten sich immerhin deutlich mehr Personen für die Bayern als für den großen Konkurrenten aus dem Ruhrpott am Tag zuvor. Auch zur «Sportschau»  im Ersten schalteten an diesem Abend mehr Leute ein, der Marktanteil war jedoch mit 17,0 Prozent deutlich geringer.

Pokal-Livespiele 1. Runde

  • BSV Rehden - Bayern (2013): 5,17 Mio. (20,1% / 15,5%)
  • Regensburg - Bayern (2012): 5,14 Mio. (18,3% / 15,0%)
  • Braunschweig - Bayern (2011): 6,05 Mio. (21,3% / 18,2%)
  • VfR Aalen - Schalke (2010): 4,10 Mio. (13,6% / 10,2%)
Von 2011-2013 zeigte jeweils Das Erste die Partien, 2010 das ZDF.
Die Öffentlich-Rechtlichen punkteten in der vergangenen Woche bereits mit zwei Supercup-Spielen. Das europäische Spitzenduell zwischen Real Madrid und dem FC Sevilla begleiteten 3,22 Millionen Menschen, die jedoch am Dienstagabend nur für unterdurchschnittliche 12,0 Prozent im Zweiten sorgten. Einen Tag darauf entschied Borussia Dortmund das nationale Duell gegen München für sich, als insgesamt 7,26 Millionen Menschen und damit 33,8 Prozent aller Zuschauer vertreten waren.

Die vergangene Woche stand außerdem ganz im Zeichen der Leichtathletik-EM, derer sich Das Erste und das ZDF annahmen. Die Marktanteile der Übertragungen, welche die deutschen Sportler beim Gewinn von acht Medaillen zeigten, gestalteten sich jedoch ziemlich wechselhaft, gleichwohl die Sender einzelne Erfolge vorzuweisen hatten. Ein «ZDF SPORTextra», das das ZDF am Eröffnungstag um 18 Uhr sendete, konsumierten lediglich 11,0 Prozent, nach dem UEFA Supercup blieben 12,0 Prozent für eine Zusammenfassung der Ereignisse dran. Im Windschatten des nationalen Supercups verzeichnete das ZDF am Tag darauf jedoch insgesamt um die 17 Prozent zur besten Sendezeit, als fast fünf Millionen Menschen zum Zweiten schalteten.

Der Rest der Europameisterschaft spielte sich zu großen Teilen im Ersten ab, allerdings zogen die Übertragungen nie richtig an. Zwischen Donnerstag und Samstag lagen die Marktanteile der Übertragungen in Bezug auf alle Zuschauer zwischen 10,2 und 16,4 Prozent, wobei letzterer Ausreißer nach oben am Samstagnachmittag gemessen wurde. Den letzten Entscheidungen des Wettbewerbs nahm sich am Sonntag wieder das ZDF an. Eine zweistündige Berichterstattung ab 15 Uhr am Sonntag generierte sehenswerte 19,9 Prozent beim Gesamtpublikum, 3,10 Millionen Sportfans waren dabei.

Dem Boxsport widmeten sich von Samstag auf Sonntag gleich zwei Sender. Zum einen übertrug Das Erste ab kurz nach 23 Uhr den Kampf zwischen Yoan Pablo Hernandez und Firat Arslan. Hernandez verteidigte seinen Gürtel im Cruisergewicht. Die Zwei zu Eins-Entscheidung der Punktrichter wurde jedoch von vielen angezweifelt. Während selbst der Kommentator im Ersten den Herausforderer vorne sah, beteuerte Experte Henry Maske die Entscheidung gegen Arslan komme einem Skandal gleich. Das aufsehenerregende Duell verfolgten insgesamt 2,78 Millionen Menschen, die damit einen Gesamtmarktanteil von 15,2 Prozent bewirkten. Für Nachteulen sendete DMAX ab Drei in der Nacht eine dreistündige Berichterstattung zu Duellen zwischen Shawn Porter und Kell Brook sowie Sakio Bika und Anthony Dirrell. Damit feierte der Spartensender wieder große Erfolge: Zu später Stunde zappten 90.000 Menschen rein, die zu 3,0 Prozent Marktanteil bei allen und 4,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen führten.

Unterdessen interessierten sich nur wenige Fernsehende für Motorsport im Ersten: Am Sonntag widmete sich Das Erste dem siebten Lauf in der DTM. Das Rennen ab 13.30 Uhr gelangte jedoch nur zu 8,2 Prozent, als 1,12 Millionen Zuschauer die Reifen quietschen hörten. Einen Tag zuvor lief es für das Qualifying mit 770.000 Zuschauern und 7,8 Prozent noch schlechter.

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