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Jenke setzt Talfahrt fort

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Die vierte und letzte Folge der zweiten Staffel konnte den kontinuierlichen Abwärtstrend nicht beenden. Zuvor schnitt «Wer wird Millionär?» erneut stark beim Gesamtpublikum ab.

Jenke-Staffelvergleich

  • S1: 3,97 Mio. (12,6% / 17,2%)
  • S2: 3,68 Mio. (12,0% / 17,7%)
Durchschnittswerte der vier Folgen der ersten bzw. der drei ersten Folgen der zweiten Staffel.
Alles in allem bleibt «Das Jenke-Experiment»  auch mit seiner zweiten Staffel ein Publikumserfolg. Doch während man in der werberelevanten Zielgruppe die Werte des ersten Durchgangs bestätigen bzw. sogar minimal verbessern konnte, gab es beim Gesamtpublikum spürbare Verluste gegenüber dem Vorjahr (siehe auch Infobox). Ferner dürfte den Programmverantwortlichen nicht gefallen haben, dass die Sendung sowohl insgesamt als auch bei den Jüngeren trotz der mit gerade einmal vier Folgen ziemlich kurz ausgefallenen Ausstrahlungsperiode zuletzt kontinuierlich an Zustimmung einbüßte: Nach 3,78 Millionen und 12,3 Prozent zum Auftakt wurden zuletzt mit nur noch 3,58 Millionen und 11,5 Prozent die bis dato schwächsten Werte in der Geschichte der Sendung erzielt. Bei den 14- bis 49-Jährigen verschlechterte man sich von 18,5 Prozent auf 16,5 Prozent.

Diese besorgniserregende Tendenz setzte sich auch mit der vierten und letzten Folge mit dem Thema "Leben mit Handicap" fort. Mit einer durchschnittlichen Sehbeteiligung von 3,20 Millionen gingen nur noch leicht überdurchschnittliche 11,0 Prozent Marktanteil einher. Etwas besser lief es für Jenke von Wilmsdorff noch bei den Jüngeren, wo noch immer gute 15,8 Prozent bei 1,73 Millionen auf dem Papier standen. Angesichts der Tatsache, dass RTL hier zuletzt in der Regel auf nicht einmal mehr 14 Prozent gelangte, kann man hiermit prinzipiell noch zufrieden sein.

Verstärkt wird dieser positive Eindruck noch dadurch, dass «Wer wird Millionär?»  im Vorfeld erneut keine wirkliche Bank bei den Jüngeren war. Nur 1,55 Millionen Menschen zwischen 14 und 49 Jahren sahen zu, der Marktanteil bezifferte sich auf nur leicht überdurchschnittlichen 14,1 Prozent. Das Quiz mit Günther Jauch dürfte allerdings trotzdem über jeden Zweifel erhaben sein, da es beim Gesamtpublikum mit 5,25 Millionen und 17,1 Prozent erneut durchschlagende Erfolge feierte. Seit Mitte November kam jede Ausgabe über die Fünf-Millionenmarke - was insofern bemerkenswert ist, dass RTL bereits seit Anfang Februar bis auf die Formel-1-Übertragung vom Sonntag keine andere Sendung mehr vorzuweisen hatte, die auf mehr als 4,94 Millionen gelangte.

Weitere Pluspunkte sammelte derweil Jenke auch dadurch, dass nicht zuletzt durch sein Format auch «Extra - Das Magazin» ab 22:15 Uhr äußerst starke Werte verbuchte. Durchschnittlich sahen 2,71 Millionen Menschen zu, was zu dieser späten Uhrzeit mit weit überdurchschnittlichen 14,5 Prozent einherging. Beim Zielpublikum lag man mit 18,0 Prozent bei 1,35 Millionen ebenfalls klar oberhalb der Sendernorm. Schon in den drei Vorwochen konnte man mit den erzielten 13,9 bis 15,4 Prozent insgesamt und 18,3 bis 20,1 Prozent bei den Jungen mehr als zufrieden sein.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/70026
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