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«Criminal Minds»

von  |  Quelle: Sat.1
Mit der Rückkehr der neuen Folgen von «NCIS» im März 2007 hieß es auch für das BAU-Team, sich wieder an die Ermittlungen zu machen. Sat.1 sendete die noch ausstehenden drei Episoden der ersten Staffel. Hier folgt der Gesamtüberblick über die letzten Monate.

Der Erfolg der US-Serie «NCIS» am Donnerstag hatte Sat.1 neugierig gemacht. Zusammen mit der neuen Profiler-Serie «Criminal Minds» sollte die Serie also zukünftig am Sonntag auf Zuschauerfang gehen. Der Start am 13. August 2006 verlief jedenfalls schon mal vielversprechend. Durchschnittlich 3,66 Millionen Zuschauer schalteten die Premierenepisode «Der Abgrund» um 21.15 Uhr ein. Mit 11,6 Prozent bei den Gesamtzuschauern und 19,1 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe wurden zugleich die Staffel-Bestwerte aufgestellt.




Nach aller Anfangseuphorie folgte aber auch eine gewisse Realitätsnähe, denn in den nächsten zwei Wochen gaben die Werte stark nach. Am 27. August 2006 erreichte die neueste Episode nur noch 2,72 Millionen Zuschauer. Trotzdem blieb der August mit Blick auf die Marktanteilsverteilung der erfolgreichste Monat der ersten Staffel. In den drei ausgestrahlten Episoden erreichte die Serie durchschnittlich 10 Prozent der Gesamtzuschauer. In der Zielgruppe stellen die aufgestellten 16,2 Prozent ebenfalls den Bestwert dar.


Im September 2006 hielten sich alle ausgestrahlten Episoden oberhalb der Drei-Millionen-Grenze – Durchschnittlich waren 3,17 Millionen Menschen dabei. Im Oktober setzte sich jedoch der Negativtrend weiter fort, sowohl bei den Gesamtzuschauern (3,12 Millionen, 9,2 Prozent), als auch bei den 14- bis 49-Jährige (2,13 Millionen, 14 Prozent) musste Sat.1 Abstriche hinnehmen.

Mit dem nahenden Ende der dritten Staffel von «NCIS» im Vorprogramm zogen aber auch die Werte von «Criminal Minds» wieder an. Am 26. November 2006 stellte die Episode «Das geschenkte Leben» mit 3,67 Millionen sogar einen neuen Bestwert auf. Auch die 2,62 Millionen in der Zielgruppe bedeuteten einen neuen Rekord.

Im Dezember ging es dann sogar noch ein wenig höher mit den Durchschnittswerten. Insgesamt waren durchschnittlich 3,37 Millionen – in der Zielgruppe schauten 2,41 Millionen zu - bei den drei gesendeten Folgen dabei. Nach dem Ende der Erstausstrahlungen von «NCIS» und ohne das erfolgreiche Lead-In gingen natürlich auch so manche Zuschauer verloren. Ab dem 14. Januar 2007 sanken die Zuschauerwerte nach und nach immer weiter ab, am 21. Januar wurden mit 9,8 Prozent sogar nur noch einstellige Werte in der Zielgruppe erreicht.

Sat.1 entschloss sich daraufhin, die Erstausstrahlungen bis auf Weiteres zu unterbrechen und in der Folgezeit nur noch Wiederholungen der bereits gesendeten Folgen auszustrahlen.


Ab dem 03. März 2007 war es dann endlich wieder so weit, Sat.1 kombinierte die drei restlichen Folgen wieder mit den neuen Folgen der vierten Staffel von «NCIS». Somit waren wieder höhere Reichweiten garantiert. Gleich zum Auftakt lief es, wenn auch nicht überragend, wieder merklich besser. Durchschnittlich schalteten die Episode «Rote Anemonen» rund 3,11 Millionen Zuchauer ein (8,7 Prozent MA). In der Zielgruppe wurde auch wieder die magische Grenze von zwei Millionen übertroffen (2,16 Millionen, 14,1 Prozent MA). Schon eine Woche später lief es aber weniger gut, nur noch 2,87 Millionen Zuschauer waren bei der neuesten Folge dabei.

Zum Staffelausklang mit einem spannenden Cliffhanger ging es aber wieder bergauf. 3,33 Millionen Krimifans ließen sich den Ausklang der ersten Staffel nicht entgehen. Auch in der Zielgruppe reichten die 2,37 Millionen Zuschauer für klar überdurchschnittliche Werte.

Insgesamt darf die erste Staffel von «Criminal Minds» als Erfolg für den Sender gewertet werden. Im Schnitt schalteten 3,14 Millionen Zuschauer in die 22 Episoden ein, in der Zielgruppe waren es trotz der starken Konkurrenz durch diverse «Tatort»-Folgen und Blockbuster 2,20 Millionen. Bei den Marktanteilen ein ähnliches Bild: Hier konnte die Serie im Schnitt 9,3 Prozent der Gesamtzuschauer begeistern, in der Zielgruppe reichte es für durchschnittlich 14,7 Prozent.

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